Sicherheit: Landesweit

Immigration stoppt philippinische Staatsbürger mit Plänen für Militärdienst in Europa

Beamte der philippinischen Einwanderungsbehörde (Bureau of Immigration, BI) haben am 17. Oktober am internationalen Flughafen von Davao drei philippinische Staatsangehörige aufgehalten, die vorgaben, an einem Muay-Thai-Turnier in Thailand teilzunehmen. Bei näheren Befragungen stellte sich jedoch heraus, dass die Männer beabsichtigten, nach Osteuropa zu reisen, um dort als Soldaten oder Militärwachen zu arbeiten.

Gavel, Handcuffs and Gun on a Flag Backdrop
Symbolbild: Envato

Die drei Männer, die unter den Pseudonymen „Johnny“ (25), „Berting“ (52) und „Tappy“ (50) bekannt sind, wurden laut Angaben der Behörden über soziale Medien von Personen namens „Alexander“ und „Oleg“ angeworben. Den Männern wurde eine Beschäftigung als Grenzschutzbeamte in Europa sowie ein Gehalt von 200.000 Pesos in Aussicht gestellt. Die Reisenden gaben an, dass ihnen bei der Ankunft elektronische Visa zur Verfügung gestellt werden sollten und sie ursprünglich geplant hatten, am 13. Oktober über einen Grenzübergang in Zamboanga auszureisen.

Nach der Feststellung der tatsächlichen Reiseabsichten wurden die drei Männer an den Inter-Agency Council Against Trafficking (IACAT) zur weiteren Untersuchung übergeben. Einwanderungskommissar Joel Anthony Viado mahnte in einer Pressemitteilung am 26. Oktober zur Vorsicht gegenüber Recruitern, die hohe Gehälter versprechen, aber unklare Arbeitsbedingungen oder zweifelhafte Reisepläne vorlegen. Er riet dazu, die Legitimität von Arbeitgebern und Agenturen vor der Annahme eines Auslandsangebots stets über das Department of Migrant Workers (DMW) zu überprüfen.