Binance warnt philippinische Anleger vor Krypto-Betrug
EditVor dem Hintergrund der steigenden Nutzung digitaler Vermögenswerte nutzen Kriminelle vermehrt gefälschte Handelsplattformen, Phishing-Methoden und Investitionsangebote, die unrealistische Renditen versprechen. Die Kryptowährungsplattform Binance hat philippinische Anleger vor einer Zunahme von Betrugsversuchen gewarnt.
Besonders unerfahrene Anleger seien im Visier der Betrüger. Diese nutzen gefälschte Plattformen, auf denen manipulierte Gewinne angezeigt werden, um Nutzer zu immer höheren Einzahlungen zu bewegen. Ein gängiges Vorgehen besteht darin, Opfern zunächst kleine Beträge auszuzahlen, um Vertrauen zu gewinnen. Sobald jedoch größere Summen investiert wurden, werden die Konten bei Auszahlungsversuchen eingefroren.
Um das Geld wieder freizuschalten, fordern die Betrüger oft zusätzliche Zahlungen, die etwa als Gebühren zur Kontenreaktivierung zwischen 5.000 und 10.000 Pesos liegen sollen. Danach verschwinden die Täter meist mit dem gesamten Guthaben.
Jen Bilango, General Manager von Binance für die Philippinen, betonte, dass Aufklärung die wichtigste Verteidigungslinie darstelle. Nutzer sollten besonders bei verdächtigen Links, gefälschten Kundendienst-Konten und ungefragten Angeboten in Messengern vorsichtig sein. Zur Unterstützung bietet das Unternehmen kostenlose Ressourcen wie die Binance Academy an, um Anlegern zu helfen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen.





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