Gesellschaft: Benguet

Baguio City verstärkt Maßnahmen gegen Betteln durch neues Integrationsprogramm

In Baguio City wird das Betteln durch ein neues Integrationsprogramm bekämpft. Das sogenannte „Baguio Community Reintegration and Empowerment Support“-Rahmenwerk umfasst verschiedene Säulen, darunter öffentliche Aufklärungsarbeit, die Zusammenarbeit mit benachbarten Kommunen sowie die Unterstützung bei der Existenzsicherung.

Happy Volunteers Cleaning Up Trash in ParkDragonImages
Symbolbild: Envato

Das Programm setzt auf technische und organisatorische Neuerungen, wie eine digitale Plattform zur Nachverfolgung der Fälle, verstärkte Datenschutzvorkehrungen sowie die Neuzusammensetzung einer speziellen Task Force gegen das Betteln. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch gemeindenahe Dienste und Überweisungen an andere Fachstellen. Die Stadtverwaltung plant, ihr Programm zur Bekämpfung des Bettelns durch diesen neuen Ansatz maßgeblich zu erweitern.

Validierte Klienten erhalten Unterstützung in Form von medizinischer und psychosozialer Betreuung, rechtlicher Orientierung sowie vorübergehenden Unterkünften. Für die Unterbringung stehen das Silungan Center und das Regional Processing Center in Wangal, La Trinidad (Benguet), zur Verfügung. Zudem wird Hilfe bei der Rückkehr in die Heimatprovinzen über das „Balik-Probinsya“-Programm sowie Lebensmittelhilfe durch das „Pag-abot“-Programm des nationalen Sozialministeriums (DSWD) angeboten. Die medizinische Versorgung umfasst klinische Untersuchungen, diagnostische Tests, psychologische Ersthilfe sowie psychiatrische Behandlungen.

Betroffene erhalten darüber hinaus Informationen zu den geltenden Gesetzen und städtischen Verordnungen sowie Hygieneartikel und Hilfsgüter. Laut Angaben von Racquel Madlon, Sozialarbeiterin, und Liza Bulayungan, Leiterin des städtischen Sozialamtes (CSWDO), wurden zwischen Januar 2022 und September 2026 insgesamt 231 Personen im Rahmen des Programms erfasst.