Gesellschaft: Samar

Überfüllte Krankenhäuser in Samar fordern Hilfe des Gesundheitsministeriums

Zwei staatliche Krankenhäuser in der Provinz Samar haben an Gesundheitsminister Edwin Mercado appelliert, angesichts massiver Überbelegung dringend einzugreifen. In Berichten vom 19. Oktober 2026 legten das Calbayog District Hospital und das Samar Provincial Hospital dar, dass die Patientenzahlen ihre offiziell genehmigten Kapazitäten bei weitem überschreiten.

Female doctor supporting smiling male patient in clinicpaegagz
Symbolbild: Envato

Das Calbayog District Hospital verzeichnete 181 stationäre Patienten bei einer genehmigten Kapazität von nur 75 Betten, was einer Belegungsrate von 241 Prozent entspricht. Allein am 19. Oktober wurden dort 58 Neuaufnahmen und 238 ambulante Konsultationen registriert. Dr. Jonathan Gabriel J. Paquit, Leiter des Krankenhauses, nannte steigende Aufnahmen sowie Überweisungen aus Calbayog City und zwei interlokalen Gesundheitszonen als Gründe für den Druck. Das Haus fordert Unterstützung beim Ausbau der stationären Einrichtungen, eine Überprüfung der offiziellen Bettenkapazität sowie eine Stärkung der Überweisungswege mit lokalen Behörden.

In Catbalogan City meldete das Samar Provincial Hospital eine Belegung von etwa 200 bis 250 Patienten, obwohl die genehmigte Kapazität bei 100 Betten liegt. Der amtierende Leiter, Dr. Jansenn Y. Mutya, wies auf Engpässe in der Notaufnahme und Verzögerungen bei der Verlegung von Patienten auf Station hin. Das Krankenhaus strebt eine Aufwertung von Level 1 auf Level 2 an, beantragt zudem eine Kapazität für klinische Labore der Stufe 3 und plant die Eröffnung einer Intensivstation. Hierfür werden Infrastruktur, Fachpersonal, Ausrüstung und technische Hilfe benötigt.

Beide Einrichtungen forderten das Gesundheitsministerium (DoH) auf, zusätzliche Betten, Personal und Ausrüstung bereitzustellen sowie Mittel für Erweiterungsprojekte zu bewilligen. Die Krankenhausleitung betonte, dass eine koordinierte Aktion des DoH und der Provinzregierung von Samar notwendig sei, um die Überfüllung zu lindern und eine sichere sowie qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Die Berichte wurden bereits der Provinzregierung zur weiteren Koordination mit den nationalen Gesundheitsbehörden vorgelegt.