Wirtschaft: Cagayan

Präsident Marcos setzt auf Solarpumpen zur Bewässerung der Felder

Ein starkes El Niño bedroht die Landwirtschaft, doch Präsident Ferdinand Marcos Jr. setzt auf eine Lösung: solarbetriebene Bewässerungssysteme. Bei der Einweihung des Pamplona Solar Pump Irrigation Project in Barangay Gattu, Pamplona (Cagayan), betonte der Präsident die Notwendigkeit moderner Infrastruktur, um die Ernten trotz extremer Wetterbedingungen zu sichern.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Das neue Projekt in Pamplona, das durch das East Apayao-Abulog Irrigation System der National Irrigation Administration (NIA) umgesetzt wurde, umfasst eine Fläche von 602 Hektar. Davon profitieren 307 Landwirte. Laut dem Präsidenten ermöglicht das System in dieser Region sogar zwei Aussaatzyklen pro Jahr, während andere Gebiete aufgrund fehlender Wasserversorgung nur eine Ernte pro Saison erzielen können.

Seit dem Jahr 2022 wurden landesweit bereits über 3.000 solcher Solarsysteme installiert, um den Landwirten als Vorbereitung auf die drohende Dürreperiode zu dienen. Ein wesentlicher Vorteil der Solartechnik liegt in den Betriebskosten: Während herkömmliche Bewässerungssysteme monatliche Kosten zwischen 300.000 und 400.000 Pesos verursachen, belaufen sich die Ausgaben bei solarbetriebenen Anlagen lediglich auf 50.000 bis 100.000 Pesos pro Monat.

Marcos wies Regierungsbehörden zudem an, die Landwirte aktiv bei der Anpassung an die extremen Wetterbedingungen zu unterstützen.