Sicherheit: Landesweit

Parlament fordert Stellungnahme zu Drogenlieferung aus Laos

Illegale Drogen im Wert von rund 3,5 Milliarden Pesos wurden in 23 Koffern am internationalen Flughafen Luang Prabang in Laos sichergestellt. Die Inhalte waren als E-Zigaretten deklariert, die in einem gemieteten Learjet 55B nach Manila transportiert werden sollten.

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Symbolbild: Envato

Im Zusammenhang mit dem Fall steht der Versuch, illegale Drogen aus Laos in die Philippinen zu schmuggeln. Ein Ausschuss des philippinischen Repräsentantenhauses hat daher hochrangige Regierungsvertreter zu einem Briefing vorgeladen, um Fakten zu prüfen und den aktuellen Stand der Ermittlungen zu erfragen.

Der Vorsitzende des Ausschusses für gefährliche Drogen, der Abgeordnete Mark Anthony Santos aus Las Piñas, ließ verlautbaren, dass Jonvic Remulla, der Sekretär des Ministeriums für Inneres und Kommunalverwaltung (DILG), sowie Isagani Nerez, der PDEA, am Donnerstag, den 22. Oktober, erscheinen sollen. Ziel des vorläufigen Briefings ist es, den Status laufender Untersuchungen sowie die Grundlage für etwaige Verbindungen zu den Philippinen zu klären. Zudem sollen Maßnahmen zur Verhinderung des Drogenimports und zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität erörtert werden.

Neben Remulla und Nerez plant der Ausschuss, zehn weitere hochrangige Beamte aus relevanten Behörden vorzuladen. Der Politiker aus Mindanao und ehemalige Bangsamoro-Parlamentsmitglied Edriezan Hadji Nasser Rimbang sowie weitere Personen gelten als Personen von Interesse. Parallel dazu hat die Kriminalpolizei der nationalen Polizei (PNP-CIDG) bereits 21 Personen zur Zeugenaussage vorgeladen. Santos erklärte, man werde den Beweisen folgen und niemanden der Prüfung entziehen, um die Öffentlichkeit vor dem illegalen Drogenhandel zu schützen. Gleichzeitig müsse jedoch sichergestellt werden, dass Anschuldigungen fair untersucht werden und Betroffene die Möglichkeit zur Stellungnahme erhalten.