Sicherheit: Batangas

Luftkollision bei Trainingsflug fordert vier Todesopfer auf der Fernando Air Base

Am Freitagnachmittag, dem 23. Oktober, kam es auf der Fernando Air Base in Lipa City, Batangas, zu einer tödlichen Kollision zweier Flugzeuge während eines routinemäßigen Trainingsflugs. Vier Piloten der philippinischen Luftwaffe kamen ums Leben, als zwei SF-260 Marchetti Trainingsflugzeuge in der Luft zusammenprallten.

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Symbolbild: Envato

Der Unfall ereignete sich um 15:51 Uhr. Beide Maschinen stürzten innerhalb des Geländes der Militärbasis ab, wobei keine weiteren Opfer gemeldet wurden. Zu den Verstorbenen gehört auch Oberleutnant Angeleo Adrian Peñaflor, der aus Iguig, Cagayan, stammte. Die Nachricht von seinem Tod löste in sozialen Netzwerken eine Welle der Anteilnahme durch Freunde und Verwandte aus, wie der Sprecher der Luftwaffe, Oberst Alvin Jay Capinguian, in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme bestätigte.

Die Luftwaffe hat als unmittelbare Sicherheitsmaßnahme die gesamte Flotte der SF-260 Marchetti vorübergehend am Boden gelassen. Eine umfassende Untersuchung zur Klärung der Unfallursache wurde bereits eingeleitet, um die Sicherheit des Personals und der Anwohner zu gewährleisten. Diese leichtgewichtigen Trainingsmaschinen werden von der PAF eingesetzt, um Piloten für fortgeschrittenere Missionen zu qualifizieren.

Die Luftwaffe betont, dass die Sicherheit des Personals und der Anwohner oberste Priorität hat und man eng mit den Hinterbliebenen zusammenarbeitet, um notwendige Unterstützung zu leisten. Gleichzeitig wurde die Öffentlichkeit auf Wunsch der Familien gebeten, deren Privatsphäre zu respektieren. Das Unglück löste in den sozialen Medien Besorgnis über die Verteidigungsbereitschaft des Landes aus, da durch Aufnahmen eines Anwohners dokumentiert wurde. Nutzer äußerten sich besorgt über die begrenzte Anzahl an Luftfahrzeugen der philippinischen Verteidigungskräfte und wiesen darauf hin, dass der Verlust von zwei Maschinen während eines Trainingsflugs angesichts der knappen Luftressourcen schwer zu verkraften sei.