Gesellschaft: Bulacan

Halloween-Dekorationen und gefährliche Kostüme sorgen für Kritik und Strafen

Im Vorfeld von Halloween führen sowohl in den USA als auch auf den Philippinen ungewöhnliche Bräuche zu Kontroversen und behördlichen Maßnahmen. Während in den Vereinigten Staaten eine Grusel-Dekoration für Aufsehen sorgt, führten auf den Philippinen gefährliche Kostüme im Straßenverkehr zu einer Lizenzentziehung.

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Symbolbild: Envato

In Bristol Borough im US-Bundesstaat Pennsylvania kam es zu Spannungen zwischen Anwohnern. Ein Haus in Bucks County schmückte seinen Vorgarten mit aufblasbaren Horrorfiguren und nachgebildeten Leichen. Wie NBC Philadelphia berichtete, beschwerten sich Nachbarn über in schwarze Säcke gehüllte Körper, die von einem Baum hingen. Die Anwohner äußerten die Sorge, dass diese Darstellung an die schmerzhafte Geschichte rassistischer Gewalt in Amerika erinnere.

Die lokale Vertretung der Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) reagierte auf die Meldung eines Anwohners. Ein Vertreter der NAACP in Bucks County forderte den Besitzer auf, die Dekoration freiwillig zu entfernen oder zu ändern. Der Hausbesitzer, Mike Wade, lehnte dies jedoch ab. Er erklärte gegenüber NBC 10, dass er die Dekorationen als Set online erworben habe und keine Absicht zur Beleidigung verfolgt habe. Er betonte, dass sein Haus bereits traditionell gruselig gestaltet sei.

Auf den Philippinen sorgte ein Vorfall in der Stadt Baliwag, Provinz Bulacan, für polizeiliches Eingreifen. Laut einem Bericht von GMA News wurden zwei Personen auf einem Motorrad von einer Überwachungskamera gefilmt, die als Killerclowns verkleidet waren. Die Insassen trugen keine Helme, zudem hielt der Beifahrer eine Kettensäge. Das Land Transportation Office (LTO) reagierte auf diese Verstöße und entzog dem Fahrer für 90 Tage die Fahrerlaubnis. Das LTO warnte zudem davor, andere Verkehrsteilnehmer durch solche Aktionen zu erschrecken, da dies Unfälle verursachen könne.