Wirtschaft: Metro Manila

Boom bei Elektrofahrzeugen: Verband veranstaltet Gipfel in Pasay City

Trotz eines Rückgangs auf dem gesamten Fahrzeugmarkt der Philippinen verzeichnen die Verkaufszahlen von elektrifizierten Fahrzeugen ein massives Wachstum. Die Electric Vehicle Association of the Philippines (EVAP) meldete für den Zeitraum von Januar bis Juli 2026 einen Anstieg der Verkäufe um 136,4 Prozent auf insgesamt 38.286 Einheiten.

police team during parade on independence dayellinnur
Symbolbild: Envato

Passend zu dieser Entwicklung findet im SMX Convention Center in Pasay City der 14. Philippine Electric Vehicle Summit (PEVS) statt. Die dreitägige Veranstaltung, die bis zum 24. Oktober läuft, steht unter dem Motto „Driving ASEAN Forward: Building an Integrated Electric Mobility Ecosystem“. Dies ist auch vor dem Hintergrund relevant, dass die Philippinen in diesem Jahr den Vorsitz der ASEAN innehaben.

Besonders stark wuchs der Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge, dessen Absatzzahlen um etwa 300 Prozent auf 10.476 Einheiten kletterten. Im Gegensatz dazu sanken die Gesamtzahlen der Fahrzeugverkäufe im gleichen Zeitraum um 10,2 Prozent.

EVAP-Präsident Willy Q. Tee Ten betonte bei der Eröffnung, dass die Abhängigkeit von konventionellen Kraftstoffen aufgrund steigender globaler Ölpreise ein wachsendes Problem darstelle. Dies sei nicht nur eine Energiefrage, sondern betreffe die wirtschaftliche und nationale Sicherheit, da insbesondere Jeepney-Fahrer, die Logistikbranche, Kleinunternehmer und Familien unter den Preisschwankungen litten. Durch die zunehmende Markenvielfalt würden Elektrofahrzeuge für immer mehr Filipinos attraktiv werden.

Der Gipfel umfasst Ausstellungen und Probefahrten von über 15 Marken, darunter Toyota, BYD, Kia, Nissan, MG, Geely, Zeekr, MINI, Lotus und Changan. Neben Fahrzeugen werden auch Ladestationen für den privaten und gewerblichen Gebrauch präsentiert. Um Käufern die Kosten der Anschaffung zu verdeutlichen, sind zudem Banken, Finanzierungsgesellschaften und Versicherer vor Ort. Laut Daten des Energieministeriums gab es bis zum 31. März 1.569 Ladepunkte, die von 258 akkreditierten Anbietern betrieben wurden.