US-Förderung stärkt philippinische Ube-Industrie
EditRund 12.500 philippinische Ube-Bauern sollen durch ein Projekt unterstützt werden, ihre Erträge zu steigern. Die Knolle hat als Rohstoff für die weltweite Lebensmittel- und Getränkeindustrie massiv an Bedeutung gewonnen.
Das USDA stellt 34,1 Millionen US-Dollar für die Initiative bereit, die die internationale gemeinnützige Organisation TechnoServe über einen Zeitraum von fünf Jahren umsetzen wird, wie die US-Botschaft auf den Philippinen bekannt gab. US-Botschafter Lee Lipton erklärte, dass die Finanzierung durch den Verkauf von fast 40.000 Tonnen US-Sojamehl ermöglicht wurde.
Hintergrund der Förderung ist das „Food for Progress Program“ (FFPr) des USDA Foreign Agricultural Service (FAS) für das Geschäftsjahr 2026, das die landwirtschaftliche Produktivität und den Handel steigern soll. Die Philippinen wurden als Prioritätsland für das Programm eingestuft, wobei die Regionen Luzon und Visayas als potenzielle Gebiete für die Unterstützung identifiziert wurden. Die Initiative dient zudem dazu, die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und den Philippinen im Jahr ihres 80-jährigen Bestehens zu festigen.
Trotz der hohen weltweiten Nachfrage sieht das USDA-FAS Engpässe in der heimischen Produktion. Zu den Problemen zählen der begrenzte Zugang zu hochwertigem Pflanzmaterial, eine stark zerstreute Produktion durch Kleinbauern sowie ein ungleichmäßiger Zugang zu Beratungsdiensten. Zwar existieren in einigen Provinzen bereits Anlagen zur Verarbeitung von geriebener oder pulverisierter Ube, doch reicht die Kapazität bei weitem nicht aus, um die Marktnachfrage zu decken. Geplante Maßnahmen umfassen die Stärkung von Kooperativen, die Modernisierung der Systeme nach der Ernte sowie eine bessere Anbindung an Kreditinstitute. Zudem soll die Nachhaltigkeit durch regenerative Anbaumethoden und den Aufbau langfristiger Kapazitäten in Baumschulen und bei Verarbeitern gesichert werden.





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