Wetter: Batanes, Cagayan, Camiguin, Catanduanes
Supertaifun Rosal nähert sich den Philippinen
EditDer Supertaifun Rosal (internationaler Name: Champi) bewegt sich auf die Philippinen zu, weshalb die Wetterbehörde PAGASA für Teile von Luzon erste Warnungen ausgesprochen hat. Laut einem Bulletin der Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration (PAGASA) können die Windgeschwindigkeiten im Zentrum des Sturms bis zu 185 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Auswirkungen des Taifuns könnten innerhalb der nächsten 36 Stunden spürbar sein.
Für die Insel Batanes, die östlichen Teile der Babuyan-Inseln (darunter Babuyan Island, Camiguin Island und Didicas Island) sowie Teile von Cagayan, Isabela und Catanduanes wurde die Windwarnstufe 1 ausgerufen. In den betroffenen Gebieten von Cagayan sind unter anderem Santa Ana, Gonzaga, Lal-Lo, Santa Teresita, Camalaniugan, Aparri, Buguey, Gattaran, Baggao und Peñablanca betroffen. In der nordöstlichen Region von Isabela gelten Warnungen für Maconacon, Divilacan, Palanan, San Pablo, Cabagan, Santa Maria, Tumauini und Ilagan City, während in Catanduanes die Orte Pandan, Bagamanoc, Panganiban, Viga und Gigmoto unter der Warnstufe stehen.
Zusätzlich könnte im Laufe des Tages eine Sturmwarnung für das Meer vor der Küste von Catanduanes ausgegeben werden, wo Wellenhöhen von bis zu 4,5 Metern erwartet werden. Der Taifun wird sich innerhalb der nächsten 36 Stunden in nordwestliche Richtung bewegen. Die PAGASA geht davon aus, dass der Sturm den philippinischen Verantwortungsbereich zwischen Freitagabend und Samstagmorgen verlassen könnte.
Ana Liza Solis, Leiterin der Klimamonitoring-Abteilung bei der PAGASA, bezeichnete das aktuelle Sturmverhalten als ungewöhnlich im Vergleich zu Taifunen während früherer El-Niño-Phasen. Während Stürme zu dieser Jahreszeit normalerweise auf Land treffen oder es überqueren, zeigten sich zuletzt vermehrt Taifune mit einer Umkehrbewegung. Ein weiterer Charakteristikum während El Niño seien sich verschiebende Trogstrukturen oder Tiefdruckgebiete. Der Wetterspezialist Samuel Duran merkte zudem an, dass andere Teile des Landes trotz des Taifuns möglicherweise weniger Niederschläge verzeichnen könnten.





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