Gesellschaft: Landesweit

Rückgang der Leptospirose-Fälle auf den Philippinen

Die Zahl der Leptospirose-Erkrankungen ist in den Philippinen in den letzten Wochen deutlich zurückgegangen. DOH vom 14. Oktober sank die Fallzahl im Zeitraum vom 17. bis 30. September um 55 Prozent auf 1.159 Fälle, verglichen mit 2.570 Fällen in der vorangegangenen zweiwöchigen Periode vom 3. bis 16. September.

Landscape view of Taal Volcano in the Philippines with sunset in the background
Symbolbild: Envato

Auch die Anzahl der betroffenen Gebiete hat sich massiv reduziert: Während zuvor 46 Provinzen und hochgradig urbanisierte Städte als Risikozonen eingestuft waren, sank diese Zahl auf sechs zurück. Trotz des aktuellen Rückgangs liegen die kumulierten Fälle bis zum 14. Oktober bei 13.530, was einem Anstieg von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (9.188 Fälle) entspricht. Positiv zu vermerken ist jedoch die Senkung der Sterblichkeitsrate, die von 10,37 Prozent im Vorjahr auf 5,41 Prozent gefallen ist.

Um den Abwärtstrend zu sichern, verstärkt das DOH die Aufklärungsarbeit. Die Bevölkerung wird dazu angehalten, den Kontakt mit Flutwasser zu vermeiden und bei Symptomen frühzeitig medizinische Hilfe zu suchen. Das Ministerium arbeitet zudem mit regionalen Gesundheitszentren zusammen, um die Versorgung in Hochrisikogebieten sicherzustellen, insbesondere durch die Bereitstellung des Antibiotikums Doxycyclin.

Staatliche Gesundheitseinrichtungen bieten Behandlungen und Überweisungen an und bereiten sich auf mögliche neue Krankheitswellen vor. Bedürftige Patienten können finanzielle Unterstützung über Programme wie die 'Zero Balance Billing'-Regelung, das Hilfsprogramm für mittellose und finanziell eingeschränkte Patienten sowie über Leistungen der staatlichen Krankenversicherung PhilHealth in Anspruch nehmen.