Quezon City erhöht Budget für Krebsbekämpfung massiv
EditDie Stadtverwaltung von Quezon City hat für das Jahr 2027 ein Budget von 36 Millionen Pesos für die Krebsbekämpfung bereitgestellt. Diese Mittel sollen die Umsetzung der städtischen Verordnung zur integrierten Krebskontrolle (Integrated Cancer Control Ordinance, QCICCO) stärken.
Der Stadtrat Alfred Vargas wies darauf hin, dass dies eine enorme Steigerung gegenüber dem Jahr 2023 darstellt, als lediglich 400.000 Pesos zur Verfügung standen. Die entsprechende Verordnung wurde von Vargas entworfen und im Juni 2024 von Bürgermeisterin Joy Belmonte unterzeichnet. Quezon City gilt damit als die erste lokale Regierungseinheit des Landes, die eine eigene Krebsstrategie auf Basis des nationalen Gesetzes (National Integrated Cancer Control Act, NICCA) eingeführt hat. Vargas betonte zudem, dass die Stadt für diese bewährten Verfahren bereits internationale Anerkennung erhalten habe.
Gesundheitsfragen genießen unter der Leitung von Bürgermeisterin Belmonte eine hohe Priorität. Mit einem Budget von 5,5 Milliarden Pesos entfallen 11 Prozent der gesamten städtischen Mittel auf den Gesundheitssektor. Zu den bisherigen Erfolgen zählen unter anderem über 129.000 Screenings auf Brustkrebs und 40.000 Untersuchungen auf Gebärmutterhalskrebs seit 2024. Zudem verfügen alle städtischen Gesundheitszentren über die PhilHealth-Yakap-Akkreditierung. Das Quezon City General Hospital wurde zudem von Newsweek und Statista als eines der besten Krankenhäuser des Landes ausgezeichnet.
Neben dem Gesundheitswesen werden weitere soziale Maßnahmen hervorgehoben. Die finanzielle Unterstützung für Senioren wurde verdoppelt, und für bedürftige Bewohner mit chronischen Krankheiten wurde ein Programm mit 10.000 Pesos Barhilfe eingerichtet. Auch der städtische Busdienst (Q City Bus), der 88 Busse auf acht Routen einsetzt, wurde als Erfolg gewertet, da er Pendler monatlich bis zu 2.000 Pesos an Fahrtkosten erspart.






Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!