Sicherheit: Landesweit

NBI ermittelt gegen Podcast-Produzenten wegen Beleidigungen gegen Josh Aquino

Das NBI weitet seine Untersuchung gegen den Podcast „Machong Chismisan“ aus. Wie NBI-Direktor Melvin Matibag am Dienstag, den 20. Oktober, bekannt gab, sollen nun auch die Produzenten der Sendung per Vorladung (Subpoena) zur Verantwortung gezogen werden. Hintergrund sind mutmaßlich abfällige Äußerungen über Josh Aquino, den Sohn der bekannten Fernsehpersönlichkeit Kris Aquino.

police team during parade on independence dayellinnur
Symbolbild: Envato

Die Ermittler stellten fest, dass die betreffende Episode bereits am 30. September aufgezeichnet, aber erst am 5. Oktober veröffentlicht wurde. Matibag erklärte, dass die Verantwortlichen hinter dem Podcast nun ebenfalls zu ihren Rollen und Ansichten Stellung nehmen müssen. Von den fünf einberufenen Moderatoren erschien lediglich Daniel Lawrence Vivar in Begleitung seines Anwalts. Ein weiterer Moderator, bekannt als Tito Patriotito, wurde durch einen Rechtsbeistand vertreten.

In einem Schreiben an die Behörden behauptete der Anwalt von Tito Patriotito, dass der Moderator unter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder einer bipolaren Störung leide. Matibag wies jedoch darauf hin, dass bisher keine medizinische Bescheinigung eingereicht wurde, um diese Behauptung zu belegen.

Die NBI prüft derzeit Verstöße gegen die Magna Carta für Menschen mit Behinderungen, die öffentliche Verspottung und Herabwürdigung dieser Personengruppe untersagt. Matibag betonte, dass eine formelle Beschwerde von Kris Aquino für die Fortführung der Ermittlungen nicht erforderlich sei, da es sich um ein öffentliches Vergehen handle. Es könnten Geldstrafen oder Haftstrafen drohen; die genaue Anklage wird derzeit noch festgelegt.