NAIA erwartet 1,25 Millionen Reisende während der Undas-Feiertage
EditWährend der neuntägigen Undas-Reisezeit vom 27. Oktober bis zum 4. November 2026 werden etwa 1,25 Millionen Passagiere den Ninoy Aquino International Airport (NAIA) nutzen. Dies bedeutet einen leichten Anstieg von etwa 1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 1,24 Millionen Menschen den Flughafen nutzten. Der 30. Oktober wird als verkehrsreichster Tag prognostiziert, an dem etwa 149.000 Reisende erwartet werden.
Um den Ansturm zu bewältigen, hat die New NAIA Infra Corp. (NNIC), die den Flughafen betreibt, ihre Vorbereitungen intensiviert. Dazu gehören eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung des Betriebs, zusätzliches Personal sowie verstärkte Passagierassistenz während der Stoßzeiten. Ein 24-Stunden-Kommandozentrum in Terminal 2 wird die Koordination und die Reaktion auf Vorfälle steuern, um betriebliche Störungen unmittelbar adressieren zu können. Die NNIC arbeitet dabei eng mit dem DOTr, der Manila International Airport Authority (MIAA), dem Office for Transportation Security (OTS), der BI, dem BOC, der BOQ und der polizeilichen Flugsicherheitsgruppe (PNP-ASG) sowie weiteren für Sicherheit, Gesundheitsprüfung und Grenzkontrolle zuständigen Behörden zusammen.
Die Sicherheitsmaßnahmen umfassen unter anderem verstärkte Polizeipatrouillen an den Terminaleingängen, in den Curbside-Bereichen und auf den Parkplätzen sowie den Einsatz von K-9-Einheiten und strengere Zugangskontrollen. Um Warteschlangen zu minimieren, werden die Schalter für Einwanderung, Zoll und Quarantäne je nach Bedarf mit zusätzlichem Personal besetzt, wobei während der Spitzenzeiten zusätzliche Schalter in Betrieb genommen werden. Zudem stehen technische Teams bereit, um etwaige Probleme mit der Ausrüstung sofort zu beheben. In den Terminals 1, 2 und 3 werden die öffentlichen Hilfsschalter (Public Assistance Desks) in den Ankunft- und Abflugbereichen rund um die Uhr erreichbar sein, um Informationen, medizinische Hilfe, Wegbeschreibungen oder Unterstützung bei anderen Anliegen anzubieten.
Die Infrastruktur und der Verkehr werden ebenfalls angepasst. Verkehrskontrolleure werden eingesetzt, die Taktung der Shuttle-Busse zwischen den Terminals wird an die Ankunfts- und Abflugzeiten angepasst und zusätzliche Gepäckwagen sowie Träger werden bereitgestellt. Zudem wird mit den Straßenbehörden koordiniert, um den verstärkten Fahrzeugverkehr zu bewältigen. Auf der Flugseite koordiniert die NNIC die Parkplatzkapazitäten für Flugzeuge, um zusätzliche oder nicht geplante Flüge unterzubringen und Verzögerungen durch fehlende Standplätze zu vermeiden. Medizinische Dienste, die Feuerwehr, Sicherheits- sowie Ingenieur- und technische Teams bleiben während des gesamten Reisezeitraums im Dienst.
Dank der zweijährigen Modernisierung durch die NNIC stehen dem Flughafen verbesserte Systeme zur Verfügung. Zu den wichtigsten Entwicklungen gehört die Fertigstellung von 78 automatisierten E-Gates für die Einwanderung an den Terminals 1 und 3, die eine Abfertigung für berechtigte Passagiere in etwa 20 Sekunden ermöglichen, sofern die Anforderungen der Einwanderungsbehörde erfüllt sind. Zudem wurden die Fluginformationsanzeigen modernisiert, die Terminalzugänge und Wartebereiche verbessert sowie neue Restaurants, Gastronomiebereiche und Lounges in den Terminals eröffnet. Die Betriebsteams überwachen zudem kontinuierlich Flugbewegungen, die Gepäckabfertigung sowie Engpässe an Check-in-Schaltern und Boarding-Gates.
Reisenden wird empfohlen, für internationale Flüge mindestens drei Stunden und für Inlandsflüge zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Es wird geraten, den Flugstatus und das richtige Terminal vor der Abreise zu prüfen, zusätzliche Zeit für den Straßenverkehr und die Sicherheitskontrollen einzuplanen sowie Online-Check-ins zu nutzen. Internationale Passagiere müssen sich zudem innerhalb von 72 Stunden vor der Reise über die offizielle eTravel-Plattform oder die eGovPH-App registrieren, wobei dieser Vorgang kostenlos ist. Zudem sollten Reisende ihre Reisedokumente vorbereiten, Gepäckbeschränkungen beachten, nur autorisierte Transportdienste nutzen und illegale Anprecher umgehend dem Flughafenpersonal oder der Polizei melden.





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