Sicherheit: Landesweit

Messerstich zwischen Schülern in Davao City: Polizei untersucht familiäre Probleme

Am Mittwoch, den 21. Oktober 2026, wurde ein 11-jähriger Junge, der unter dem Pseudonym „Prince“ geführt wird, an der SIR Elementary School in Barangay 76-A (Bucana) in Davao City verletzt. Der mutmaßliche Täter ist ein 13-jähriger Schüler namens „Axel“. Der Vorfall ereignete sich gegen 11:00 Uhr in der Pag-asa Street (SIR Phase 1, Sandawa, Matina).

Police, hand and gun with a law enforcement officer standing outdoor in the city while on patrol clYuriArcursPeopleimages
Symbolbild: Envato

Etwa zehn Minuten nach dem Vorfall wurde die Polizei verständigt. Bei den ersten Ermittlungen gab der 13-Jährige an, unter familiären Problemen und emotionalem Stress zu leiden. Diese Angaben müssen noch durch die zuständigen Stellen abschließend bewertet werden. Das Opfer wurde zur medizinischen Versorgung umgehend in das Southern Philippines Medical Center (SPMC) gebracht. Die Einsatzkräfte stellten ein zerbrochenes Küchenmesser sicher, das mutmaßlich bei der Tat verwendet wurde. Der Jugendliche wurde zur weiteren Intervention und Entscheidung an den WCPD übergeben.

Die Ermittlungen haben auch einen weiteren Aspekt aufgedeckt: den Medienkonsum des Täters. Laut Polizeibericht war der Junge mutmaßlich gewaltvollen Online-Inhalten ausgesetzt, die mit den Namen Brenton Tarrant und Arda Kuyemti in Verbindung stehen. Die Behörden prüfen derzeit noch, ob dieser Konsum einen Zusammenhang mit dem Vorfall hat. Das DCPO ist mit den Ermittlungen betraut.

Angesichts solcher Ereignisse hat das Bildungsministerium in der Region Davao (DepEd-Davao) die verstärkten Bemühungen zur Schulsicherheit angekündigt. Dazu gehört der Einsatz von Metalldetektoren und weiterer Sicherheitsausrüstung. Laut einem Sicherheitsaudit der Region verfügen derzeit 512 Schulen über tragbare Metalldetektoren, während 1.295 Sicherheitspersonal eingesetzt werden. Trotz der Bereitstellung von 771 CCTV-Systemen und Umzäunungen an 1.423 Schulen räumte DepEd-Davao-Sprecher Jenielito Atillo ein, dass die Sicherheitsressourcen noch nicht ausreichen, um jede Schule vollständig auszustatten.