Kooperation zwischen DA und Nestlé zur Steigerung der Kaffeeerträge in Nord-Mindanao
EditDas philippinische Landwirtschaftsministerium (Department of Agriculture, DA) und Nestlé Philippines haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um die Kaffee-Produktion in Nord-Mindanao zu steigern. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Verfügbarkeit von hochwertigem Pflanzmaterial sicherzustellen und die Erträge der lokalen Kaffeebauern zu erhöhen.
Im Rahmen des neu ins Leben gerufenen „Mindanao Integrated Coffee Development and Genetic Resource Program“ (MICDGRP) wird ein nationales Depot für genetische Ressourcen für Kaffee am Northern Mindanao Agricultural Crops and Livestock Research Complex (NMACLRC) eingerichtet. Dort sollen vorrangige Kaffeesorten konserviert, evaluiert und gepflegt werden. Zu den geplanten Sorten gehören auch Nestlé-Robusta-Selektionen, die bereits beim National Seed Industry Council des Bureau of Plant Industry (BPI-NSIC) registriert sind.
Landwirtschaftsunterstaatssekretär Jerome Oliveros erklärte gegenüber der Presse, dass die Anpassung an neue Gegebenheiten notwendig sei, da viele bestehende Bäume alt seien und moderne Sorten nun zur Pflanzung bereitstünden. Die Kooperation sieht zudem den Ausbau der Forschungsinfrastruktur und die Schulung von Landwirten vor. Geplant sind unter anderem Kaffeeproduktionsversuche in Bukidnon, ein spezielles Labor am NMACLRC sowie technische Trainings zu regenerativer Landwirtschaft.
Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft ist die Anlage von Baumschulen und Mutterpflanzengärten. Diese sollen die Versorgung von Kleinbauern mit ertragreichen Robusta-Setzlingen gewährleisten. Um einen Ertragszielwert von einer Tonne pro Hektar zu erreichen, setzt das Programm auf eine Kombination aus ertragreichen Sorten, gezielter Düngung und Tröpfchenbewässerung zur Verbesserung der Bodenqualität.
Carl Khoury, Vizepräsident von Nestlé Philippines, betonte, dass die Herausforderungen der philippinischen Kaffeeindustrie nicht von einer Organisation allein bewältigt werden könnten. Er hob hervor, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen der Regierung, dem Privatsektor und den bäuerlichen Gemeinschaften entscheidend sei, um praktische Lösungen direkt zu den Kaffeebauern zu bringen.






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