Sicherheit: Samar

Kommunistischer Rebellenführer in Samar kapituliert

Am 14. Oktober hat sich ein hochrangiges Mitglied der kommunistischen Aufständischen in San Jose de Buan in der Provinz Samar den Behörden gestellt. Der Mann, der unter dem Decknamen Atod bekannt ist, bekleidete die Position des stellvertretenden Truppführers des Sub-Regional Committee Browser innerhalb des Regionalen Parteikomitees von Ost-Visayas.

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Symbolbild: Envato

Atod übergab im Zuge seiner Kapitulation ein M16-Gewehr sowie eine Pistole des Kalibers .45. Als Gründe für den Abbruch des bewaffneten Kampfes nannte er Hunger, Erschöpfung, interne Machtkämpfe innerhalb der Führungsebene sowie den Wunsch, wieder mit seiner Familie vereint zu sein. Laut Angaben der Armee führten zudem schwierige Lebensbedingungen und ständige Sorgen um die eigene Sicherheit zu seiner Entscheidung.

Die Unterstützung durch die Soldaten des 46. Infanteriebataillons sowie die Gemeinde hat Atods Wahrnehmung des Militärs verändert. Er bedankte sich für die Bereitstellung von Reis, Geld für Fleischbeilagen und anderen lebensnotwendigen Dingen, was ihm den Übergang in das zivile Leben erleichtert hat. Die Lokalregierung unterstützte ihn zudem mit Lebensmitteln und einem Sack Reis.

Die Bürgermeisterin von San Jose de Buan, Christal Jean Elizalde, begrüßte den Schritt und bezeichnete die Rückkehr in die friedliche Gemeinschaft als Chance für einen Neuanfang. Oberstleutnant Marvin Inocencio, Kommandeur des 46. Infanteriebataillons, appellierte an andere Rebellen, die angebotene Hilfe der Lokalregierung, der nationalen Behörden und der Armee anzunehmen. Die 8. Infanteriedivision der Armee bekräftigte zudem ihr Engagement, gemeinsam mit lokalen Regierungen und nationalen Behörden die Rückkehr ehemaliger Rebellen in das zivile Leben zu unterstützen.