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Iloilo City bereitet Maßnahmen gegen mögliche El-Niño-Wasserknappheit vor

Die Bürgermeisterin von Iloilo City, Raisa Treñas, hat sich am 13. Oktober 2026 mit Vertretern des Wasserversorgers Metro Pacific Iloilo Water (MPIW) getroffen, um Strategien gegen die Auswirkungen eines starken bis sehr starken El Niño zu erörtern. Ziel des Gesprächs war es, die Wasserversorgung der Stadt proaktiv zu sichern und die Folgen extremer Trockenperioden für die Bevölkerung sowie andere Verbraucher zu minimieren.

OCD MIMAROPA mobilizes agencies, prepositions relief supplies ahead of Super Typhoon ‘Inday’ OCD MIMAROPA mobilizes agencies, prepositions relief supplies ahead of Super Typhoon ‘Inday’
Quelle: PIA

Im Rahmen des Treffens stellte der Chief Operating Officer von MPIW, Angelo David Berba, zusammen mit weiteren Funktionären den sogenannten El Niño Mitigation Plan vor. Dieser Plan soll potenzielle Wasserknappheiten verringern und weitere Unterbrechungen für Haushalte und Gewerbe in Iloilo City verhindern. Um einem möglichen Rückgang der Produktion entgegenzuwirken, strebt das Unternehmen eine zusätzliche Kapazität von 25 Millionen Litern Wasser pro Tag an. Zu den zentralen Säulen der Strategie gehören der Einsatz modularer Wasseraufbereitungsanlagen sowie die Reduzierung von sogenannten Non-Revenue-Water-Verlusten, die durch undichte Leitungen im Verteilungsnetz entstehen.

Die Notwendigkeit dieser Vorsichtsmaßnahmen wird durch vergangene Daten untermauert, die als wesentlicher Grund für die aktuellen Diskussionen dienten. Laut Aufzeichnungen von MPIW sank die Wasserversorgung im Jahr 2024 auf täglich 54,09 Millionen Liter, während unter normalen Bedingungen ein Durchschnitt von 80,95 Millionen Litern zur Verfügung steht. Dieser Rückgang von etwa 26,86 Millionen Litern pro Tag entsprach einem Verlust von rund 33,2 Prozent der regulären Versorgung.

Als weitere Notfallmaßnahmen werden Anpassungen der Verteilungspläne in Betracht gezogen, die sich flexibel nach der jeweils verfügbaren Produktionsmenge richten sollen. Zudem plant MPIW den Einsatz zusätzlicher Wassertanker, um Gemeinden, die von Versorgungsunterbrechungen betroffen sein könnten, gezielt zu unterstützen. Der genaue Umfang künftiger Einschränkungen oder Produktionsrückgänge hänge laut dem Versorger noch von der tatsächlichen Dauer der Trockenperiode und den registrierten Niederschlagsmengen ab. Die Stadtverwaltung und MPIW koordinierten sich bei dem Treffen darauf, Maßnahmen bereits vor dem Eintreten von Engpässen zu festlegen, um eine Verschlechterung der Lage zu verhindern.