Gesellschaft: Landesweit

Humanitärer Korridor über Bahrain für philippinische Arbeitskräfte gefordert

Nach den Angriffen der Huthi auf Flughäfen in Saudi-Arabien fordert der Minderheitenführer im Senat, Alan Peter Cayetano, die Einrichtung eines humanitären Korridors über Bahrain. Ziel ist es, philippinische Arbeitskräfte (Overseas Filipino Workers, OFWs) sicher nach Hause zu bringen, nachdem deren Rückreisen unterbrochen wurden.

Police, hand and gun with a law enforcement officer standing outdoor in the city while on patrol clYuriArcursPeopleimages
Symbolbild: Envato

Cayetano äußerte sich zutiefst besorgt über die Situation der betroffenen Landsleuten. Unter den Opfern befinden sich sieben philippinische Arbeiter, die bei den Angriffen verletzt wurden. Zudem seien viele Rückkehrer in ihrer Heimreise gestrandet. Er betonte die Notwendigkeit, den Familien der Betroffenen regelmäßige Informationen und Unterstützung zukommen zu lassen, da diese in großer Ungewissheit auf Nachrichten warten. Er betonte zudem, dass es die Pflicht der Regierung sei, die Betroffenen zu unterstützen und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, damit sie sicher nach Hause zurückkehren können.

Der Senatspolitiker regte an, dass das Außenministerium (DFA) und DMW die Option eines Transitwegs über Bahrain dringend prüfen sollten. Durch die engen diplomatischen Beziehungen zu Saudi-Arabien und Bahrain könne eine sichere Passage für gestrandete Filipinos sowie deren Anschlussflüge auf die Philippinen arrangiert werden. Dies erfordert eine enge Abstimmung mit beiden Regierungen in Bezug auf Sicherheit, Grenzabfertigungen, Transportmöglichkeiten und verfügbare Flugverbindungen. Cayetano verwies darauf, dass eine rechtzeitige Koordination und gute Beziehungen zu Partnerländern entscheidend seien, um sichere Wege nach Hause zu eröffnen, wenn die üblichen Routen unterbrochen sind.

Während solche Maßnahmen vorbereitet werden, müssten die Betroffenen vor Ort mit sicheren Unterkünften, Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe versorgt werden. Cayetano rief das DFA, das DMW und die philippinischen Botschaften dazu auf, mit Nachdruck zusammenzuarbeiten, um den Schutz der Filipinos im Ausland zu gewährleisten. Er unterstrich, dass der Schutz der Filipinos im Ausland ein Grundpfeiler der philippinischen Außenpolitik sei und forderte die Behörden im Geiste der Zusammenarbeit und gemeinsamen Verantwortung auf, die Hilfe umgehend zu den Bedürftigen zu bringen. Zudem müssten die Betroffenen und ihre Familien genau wissen, an wen sie sich wenden können, welche Hilfe verfügbar ist und welche Schritte unternommen werden, um ihre Rückkehr zu ermöglichen.