Großoperation gegen Umweltkriminalität in Western Visayas: Über 2.000 Festnahmen
EditIm Rahmen einer verstärkten Kampagne gegen illegale Fischerei und Abholzung in der Region Western Visayas hat das Polizeiregionalbüro 6 (PRO-6) insgesamt 2.238 Personen festgenommen. Bei den Einsätzen im Zeitraum vom 22. Mai bis zum 15. Oktober 2026 wurden zudem Waren und Ausrüstungen im Wert von fast 129 Millionen PHP sichergestellt.
Unter der Leitung von Brigadegeneral Randulf Tuaño, der das Kommando der PRO-6 am 22. Mai übernahm, stiegen die Einsatzzahlen deutlich an. Die Operationen gegen illegale Fischerei erhöhten sich um 41 % auf 949 Fälle im Vergleich zum vorangegangenen 147-Tage-Zeitraum. Noch deutlicher war der Anstieg bei der Bekämpfung illegaler Abholzung: Hier verzeichnete die Polizei 1.775 Einsätze, was einer Steigerung von 113 % gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht.
Die polizeilichen Maßnahmen gegen illegale Fischerei führten zur Festnahme von 1.548 Personen. Dabei wurden Meeresprodukte im Wert von über 2,1 Millionen PHP sowie Fischereiausrüstung im Wert von mehr als 121 Millionen PHP beschlagnahmt. Die höchsten Fallzahlen bei der Fischerei wurden in Antique, Iloilo und Aklan verzeichnet. Bei der Bekämpfung der illegalen Abholzung waren Aklan, Antique und Capiz am aktivsten. Hier wurden 690 Personen festgenommen und Holz im Wert von über 4,7 Millionen PHP sowie Holzkohle im Wert von etwa 993.000 PHP sichergestellt.
Brigadegeneral Tuaño wies darauf hin, dass diese Bemühungen dazu beigetragen haben, dass die PNP für den Zeitraum von Januar bis September 2026 anerkannt wurde. Er betonte, dass der Schutz der natürlichen Ressourcen eine gemeinsame Verantwortung sei, die direkt das Wohlergehen der Gemeinschaft beeinflusse. Illegale Abholzung führe unter anderem zu Bodenerosion und einem erhöhten Risiko für Überschwemmungen und Erdrutsche.
Die Behörden appellierten an die Bevölkerung, die Einhaltung der Fischereigesetze zu unterstützen und nur legal bezogenes Holz und Holzkohle zu kaufen. Zudem wurden Anwohner aufgefordert, Verdachtsmomente bezüglich illegaler Aktivitäten über die nächste Polizeistation oder die Notrufnummer 911 zu melden.





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