Experten fordern mehr Empathie für die psychische Gesundheit von Schülern
EditAnlässlich des Weltmentalgesundheitstages haben lokale Gesundheitsexperten die Bedeutung des psychischen Wohlbefindens von Schülern hervorgehoben.
Im Rahmen der Veranstaltung „Kapihan sa Kordilyera“, die am 14. Oktober 2026 im Schulungszentrum des Gesundheitsministeriums in der Region Cordillera (DOH-CAR) stattfand, thematisierten Fachleute die Herausforderungen für junge Menschen. Dr. Jeannie Lee T. Gawidan, medizinische Offizierin am Baguio General Hospital and Medical Center (BGHMC), sprach insbesondere über den Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Gewalt.
Sie betonte, dass psychische Erkrankungen nicht automatisch mit einer Gefährlichkeit einhergehen und Gewalt kein inhärenter Bestandteil des Lebens von Menschen mit psychischen Einschränkungen sei. Stattdessen forderte sie Erwachsene und Lehrkräfte auf, Schülern mit Mitgefühl und Verständnis zu begegnen und ihnen aktiv zuzuhören.
Die Notwendigkeit für solche Maßnahmen wird durch aktuelle Daten untermauert: Laut einem Bericht der Global Burden of Disease aus dem Jahr 2023 leben schätzungsweise 12,5 Millionen Filipinos, was etwa 11,3 bis 11,6 Prozent der Bevölkerung entspricht, mit einer psychischen Erkrankung.
Um die psychische Gesundheit in Schulen und Haushalten zu schützen, empfahl Dr. Gawidan sieben Ansätze. Dazu gehören die Förderung der Emotionsregulation, die Schaffung eines sicheren Umfelds, eine verbesserte Kommunikation zwischen Eltern und Lehrkräften sowie der frühzeitige Einsatz bei Warnsignalen. Zudem sollten digitale Gesundheit und der Zugang zu professionellen Diensten gestärkt werden.
Für akute Hilfe verwies die NCMH, die für Hilfesuchende jederzeit erreichbar sind. Die Veranstaltung wurde vom DOH-CAR in Zusammenarbeit mit der Philippine Information Agency der Region Cordillera (PIA-CAR) organisiert.





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