Diözese Imus strebt „Zero-Waste-Kirche“ in Cavite an
EditDie Diözese Imus hat Pfarreien, Schulen und katholische Institutionen dazu aufgerufen, den Plastikmüll drastisch zu reduzieren. In einem am 14. Oktober veröffentlichten Rundschreiben forderte Bischof Reynaldo Evangelista die Beteiligung an einer Kampagne, die die gesamte Provinz Cavite in eine „Zero-Waste-Kirche“ verwandeln soll.
Um Abfall zu vermeiden, empfiehlt das Rundschreiben, statt auf Planen (Tarpaulins) wiederverwendbare Stoffbanner zu nutzen. Zudem sollen Einwegbesteck, Plastikbehälter für Lebensmittel und dekorative Kunststoff-Wimpel (Banderitas) vermieden werden. Bischof Evangelista betonte, dass eine Zusammenarbeit notwendig sei, um die Plastikmüllmenge in der lokalen Kirche von Cavite signifikant zu senken.
Die Initiative richtet sich an Pfarreiräte, kirchliche Organisationen, Schulen, Jugendgruppen sowie Basisgemeinschaften. Dabei wird auch eine Kooperation mit lokalen Regierungen und zivilgesellschaftlichen Gruppen angestrebt. Der Schutz der Schöpfung soll laut der Diözese fester Bestandteil des täglichen Lebens, der Glaubensbildung und der pastoralen Arbeit katholischer Gläubiger werden.
Diese Bemühungen orientieren sich an der Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus, die den Umweltschutz mit der Fürsorge für Menschen, insbesondere für Arme und künftige Generationen, verknüpft. Evangelista verwies zudem auf ein bereits im Jahr 2019 veröffentlichtes Rundschreiben zur Pflicht der Kirche, die Schöpfung zu bewahren. Er beschrieb den Prozess als eine ökologische Bekehrung, die über ein bloßes Programm hinausgehe und eine Transformation von Gewohnheiten und Werten erfordere.





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