Baguio-Bürgermeister fordert Prüfung von Milliardenbeträgen nach Urteil des Obersten Gerichtshofs
EditNach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs (Supreme Court, SC) zur Verfassungsmäßigkeit des nationalen Haushalts hat der Bürgermeister von Baguio City, Benjamin Magalong, die Kommission für Rechnungsprüfung (Commission on Audit, COA) zu umfassenden Untersuchungen aufgerufen. Das Gericht erklärte kürzlich die Haushaltsgesetze für 2024 und 2025 sowie spezifische Bestimmungen des nationalen Budgets für 2026 für verfassungswidrig.
Magalong forderte die COA am 26. Oktober 2026 dazu auf, eine sofortige Sonderprüfung durchzuführen. Dies solle insbesondere die nicht programmierten Zuweisungen in Höhe von 449,5 Milliarden Pesos aus dem Budget 2024 sowie die 17,99 Milliarden Pesos betreffen, die im Rahmen des Sonderstraßenfonds (Special Road Fund, SRF) für das Jahr 2025 vorgesehen waren. Zudem sollen alle Auszahlungen geprüft werden, die mit den für verfassungswidrig erklärten Bestimmungen des Budgets 2026 in Verbindung stehen.
Neben der finanziellen Prüfung appellierte der Bürgermeister an das Büro des Ombudsmanns, eine unabhängige Untersuchung einzuleiten. Ziel müsse es sein, Amtsträger zu identifizieren, die rechtlich für die verfassungswidrigen Mittelzuweisungen verantwortlich sind, und sicherzustellen, dass diese gemäß den geltenden Gesetzen zur Rechenschaft gezogen werden. Magalong betonte während einer Zeremonie im Rathaus von Baguio City, dass Steuerzahler ein Recht auf vollständige Transparenz über alle Staatsausgaben hätten und kein Beamter über dem Gesetz stehe.
Der Bürgermeister unterstrich, dass alle Prüfungen und Ermittlungen strikt nach dem rechtsstaatlichen Verfahren sowie auf Basis objektiver Fakten und empirischer Belege erfolgen müssen. Seine Forderung nach institutioneller Rechenschaftspflicht folgt seiner bisherigen Politik zur Korruptionsbekämpfung und Transparenz in der Verwaltung von Baguio City.






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