Verdacht auf Fälschung öffentlicher Gelder bei Stadtverwaltung
EditIn einer Stadtverwaltung besteht der Verdacht, dass Gelder für die geplante „State of the City Address“ 2025 nicht ordnungsgemäß abgerechnet wurden. Nach Recherchen von Nosy Tarsee wurden von einem Budget in Höhe von 1,1 Millionen Pesos rund 223.500 Pesos nicht nachgewiesen. Die Unregelmäßigkeiten betreffen ein Büro, das eigentlich dazu dient, die Gemeinschaft über städtische Angelegenheiten zu informieren und öffentliche Nachrichten zu verbreiten.
Die Unregelmäßigkeiten umfassen unter anderem leere Stahlschränke und fehlende Belege. Ein Mitarbeiter hatte vor seinem plötzlichen Tod bei einem Verkehrsunfall eine persönliche Einzahlung bei der PSB getätigt. Fragen zu diesem Vorgang, die auch die Tochter der verstorbenen Kraft betreffen, blieben bislang unbeantwortet. Ein Kollege gab an, lediglich in der Produktion tätig gewesen zu sein.
Anstatt eine Untersuchung einzuleiten, die fehlenden Belege einzufordern oder das Geld zurückzufordern, plant ein Mitarbeiter des Rechnungswesens laut Bericht, die gesamte Liquidationsabrechnung zu rekonstruieren. Dies geschieht fünf Monate nachdem der ursprüngliche Liquidationsbericht eingereicht wurde. Der Mitarbeiter behauptete zudem, die ursprünglichen Unterlagen seien aus den Akten verschwunden. Ziel der Rekonstruktion sei es, die gesamte Summe von 1,1 Millionen Pesos scheinbar korrekt auszuweisen.
Kritiker werfen der Behörde vor, durch diese Rekonstruktion, die möglicherweise gefälschte Quittungen, rückdatierte Bestätigungen und Unterschriften beinhaltet, die Wahrheit über das Verschwinden der Gelder zu verschleiern. Es wird befürchtet, dass die Mitarbeiter des Rechnungswesens hierbei eher wie Reinigungskräfte an einem Tatort agieren, um Beweise zu beseitigen, anstatt als Hüter der Staatskasse die Rechenschaftspflicht zu wahren. Eine solche Fälschung von Unterlagen könne die Aufklärung von Diebstahl oder Verlusten dauerhaft verhindern.






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