Umfrage: Sechs von zehn Wählern sehen die wirtschaftliche Lage der Philippinen verschlechtert
EditEine aktuelle Umfrage des Instituts PUBLiCUS Asia, Inc. zeigt eine pessimistische Stimmung in der philippinischen Bevölkerung hinsichtlich der nationalen Entwicklung. Sechs von zehn registrierten Wählern sind der Ansicht, dass sich der Gesamtzustand des Landes im letzten Jahrzehnt verschlechtert hat. Besonders deutlich ist dieses Empfinden in den Regionen Mindanao (67 %) und Visayas (66 %) ausgeprägt.
Das Bild auf Haushaltsebene ist hingegen geteilter. Während 40 % der Befragten angaben, dass sich ihre persönliche finanzielle Lage im Vergleich zu vor zehn Jahren verbessert habe, berichteten 38 % von einer Verschlechterung der Haushaltsfinanzen. In Bezug auf die aktuelle Lage des Landes bewerten 50 % der Wähler die Situation ungünstig, was einen leichten Rückgang gegenüber dem vorherigen Quartalswert von 53 % darstellt. Unverändert bei 21 % liegt der Anteil derer, die den gegenwärtigen Zustand des Landes positiv bewerten.
Auch bei der Einschätzung der allgemeinen Richtung des Landes gibt es leichte Verschiebungen: 48 % der Befragten glauben, dass sich die Philippinen in die falsche Richtung bewegen, während der Anteil derer, die eine positive Entwicklung sehen, geringfügig von 26 % auf 28 % gestiegen ist. Die Erwartungen an die nationale Wirtschaft haben laut dem Forschungsinstitut nachgelassen. Dies deckt sich mit Daten der staatlichen Statistikbehörde Philippine Statistics Authority (PSA), wonach das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 2,3 % sank. Zudem stieg die Inflation im September aufgrund steigender Preise für Transport, Versorgung und Lebensmittel auf 7,2 %.
Die politische Stimmung ist ebenfalls von Skepsis geprägt. Rund 47 % der Wähler bezeichnen sich als regierungskritisch, während 38 % eine neutrale Haltung einnehmen. In der Hauptstadtregion NCR identifizieren sich lediglich 21 % der Befragten als regierungsfreundlich. In Mindanao erreichte die regierungskritische Stimmung mit 57 % ihren höchsten Wert. Insgesamt überwiegt die Besorgnis in der Bevölkerung: 27 % der Befragten gaben Angst an, während Optimismus nur von 23 % geäußert wurde.






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