Gesellschaft: Bukidnon

Solarstrom-Programm soll 294 abgelegene Schulen bis 2026 elektrifizieren

Die philippinische Regierung plant, bis Ende 2026 insgesamt 294 abgelegene öffentliche Schulen landesweit an das Stromnetz anzuschließen. Da herkömmliche Stromverbindungen in vielen dieser Regionen nicht wirtschaftlich umsetzbar sind, setzt die National Electrification Administration (NEA) auf Solarsysteme. Im Rahmen des sogenannten Last Mile School Electrification Program werden hierfür 44 Elektrizitätsgenossenschaften eingesetzt, um die Versorgungslücken in geografisch isolierten und benachteiligten Gebieten zu schließen.

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Symbolbild: Envato

Ein aktuelles Beispiel für den Erfolg des Programms ist die Salumayag Tigwahanon Integrated School in San Fernando, Bukidnon. Die Schule wurde am 23. Oktober durch eine Zusammenarbeit zwischen der NEA, dem Bildungsministerium und der First Bukidnon Electric Cooperative Inc. (FIBECO) offiziell an das Solarnetz angeschlossen. Von dieser Maßnahme profitieren 315 Lumad-Schülerinnen und -Schüler der Grund- und Sekundarstufe. Die neue Energieversorgung ermöglicht den Betrieb von Beleuchtung, Ventilatoren sowie wichtiger Lernmittel; zudem wurden Smart-TVs für den digitalen Unterricht bereitgestellt.

NEA-Administrator Antonio Mariano Almeda betonte bei der feierlichen Inbetriebnahme, dass der Zugang zu Elektrizität die Lernbedingungen verbessere und den Jugendlichen bessere Bildungschancen eröffne. Er bezeichnete Bildung als die einzige staatliche Investition, die jungen Menschen helfe, ihre Familien langfristig aus der Armut zu führen. Jemilo Pelimer, der geschäftsführende Manager von FIBECO, berichtete zudem, dass innerhalb des Versorgungsgebiets der Genossenschaft bereits 20 von 21 teilnehmenden Schulen mit Solaranlagen ausgestattet wurden. Davon seien 12 bereits in Betrieb, während acht Installationen auf die Inbetriebnahme warten und eine Schule noch aussteht.