Senator Ejercito warnt vor Budgetkürzungen bei Infrastrukturprojekten
EditDer Vorsitzende des Finanzausschusses des Senats, JV Ejercito, hat gefordert, dass die Mittel für die wichtigen Infrastrukturprojekte der Marcos-Regierung im nationalen Haushalt für 2027 nicht gekürzt werden dürfen. Ziel sei es, den Anschluss an die Nachbarstaaten in Südostasien nicht zu verlieren, da Länder wie Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam massiv in ihre Infrastruktur investieren. Ejercito äußerte die Sorge, dass das Land im Bereich des nationalen Aufbaus bereits von seinen Nachbarn überholt wurde.
In einem Interview mit Super Radyo dzBB betonte Ejercito die Notwendigkeit, Großprojekte wie Eisenbahnsysteme, Flughäfen, Häfen und große Brücken unangetastet zu lassen. Er äußerte die Sorge, dass das Land im Bereich des nationalen Aufbaus zurückfallen könnte, wenn diese Investitionen reduziert werden. Solche Projekte fungieren laut Ejercito als wirtschaftliche Motoren, die für die Stärkung der heimischen Wirtschaft entscheidend seien. Er betonte zudem, dass es das Land letztlich teurer zu stehen kommen würde, wenn Projekte verzögert werden, da eine baldige Fertigstellung und Nutzung der Infrastruktur für eine belebte Wirtschaft notwendig sei.
Der Senator kritisierte zudem die in der Version des Repräsentantenhauses vorgesehenen Umverteilungen innerhalb des geplanten 7,2 Billionen Pesos schweren Haushalts für 2027. Er wies insbesondere auf eine Kürzung von rund 206 Milliarden Pesos hin. Davon entfallen unter anderem 130 Milliarden Pesos auf Projekte mit ausländischer Unterstützung.
Auch der Verkehrssektor ist von erheblichen Kürzungen betroffen, die sich auf insgesamt 40,4 Milliarden Pesos belaufen. Darunter fallen 19,7 Milliarden Pesos für das Metro Manila Subway Project sowie 15 Milliarden Pesos für die North-South Commuter Railway. Ejercito warnte davor, dass Verzögerungen bei diesen Projekten die Kosten für das Land letztlich nur weiter in die Höhe treiben würden.






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