Gesellschaft: Metro Manila

Schutz und Wohlfahrt philippinischer Seeleute im Fokus

Während der Konferenz Seatrade Maritime CrewConnect Global 2026 im Shangri-La The Fort in Manila wurde die zentrale Rolle philippinischer Seeleute für den internationalen Handel hervorgehoben. Der globale Handel müsse mit einer fairen Behandlung und angemessenem Schutz auf See einhergehen, betonte der philippinische Minister für Migrantenarbeiter, Hans Leo Cacdac.

Money, Handcuffs and Flag Depicting Financial Crime
Symbolbild: Envato

Hochwertige maritime Ausbildung, Kadettenprogramme, Ausbildung an Bord sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Fähigkeiten sind entscheidende Faktoren, um philippinische Seeleute auf die sich wandelnden Anforderungen der Branche vorzubereiten, so Cacdac. Er verwies dabei auf das Gesetz Republic Act No. 12021, die sogenannte Magna Carta der philippinischen Seeleute, das den rechtlichen Rahmen zum Schutz der Beschäftigungsrechte, der Arbeitsbedingungen, des Wohlergehens und der beruflichen Entwicklung der Seeleute bildet.

Um die Hilfe für Seeleute und deren Familien zu verbessern, unterzeichneten das Department of Migrant Workers (DMW) und die Organisation Mission to Seafarers (MTS) am 19. Oktober eine Absichtserklärung im DMW-Hauptquartier. Die Vereinbarung soll den Zugang zu Wohlfahrtsleistungen und psychosozialer Betreuung ausweiten, insbesondere für Betroffene von Krisen oder traumatischen Vorfällen. Zudem sieht das Abkommen eine engere Koordination bei der Fallvermittlung und den Informationsaustausch über die Rechte der Seeleute vor.

Auch Damien Chevallier, Direktor der Abteilung für maritime Sicherheit der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO), rief während der Veranstaltung zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Akteuren der maritimen Wirtschaft auf, um die Arbeitsbedingungen der Seeleute zu verbessern.