Wirtschaft: Landesweit

Philippinisches Energieministerium kündigt Ergebnisse der Abfall-zu-Energie-Ausschreibung an

Das philippinische Energieministerium (Department of Energy, DOE) wird am 5. November die voraussichtlichen Gewinner der Ausschreibung für Abfall-zu-Energie-Projekte (Waste-to-Energy, WTE) bekannt geben. Ziel der Regierung ist es, verstärkt Investitionen in die Stromerzeugung aus kommunalen Festabfällen zu fördern. Die eigentliche Ausschreibung im Rahmen der speziellen grünen Energieauktion für WTE fand bereits am 13. Oktober statt.

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Symbolbild: Envato

Die Details zu diesem Verfahren wurden am 15. Oktober während des dritten gemeinsamen Koordinierungsausschusses (JCC) zwischen Japan und den Philippinen zum Thema Festabfallmanagement in Ortigas erörtert. Dabei befassten sich Vertreter beider Länder mit regulatorischen, finanziellen und institutionellen Hürden für solche Projekte. Ruby B. de Guzman, stellvertretende Direktorin des Renewable Energy Management Bureau im DOE, erläuterte die nationalen Richtlinien und Initiativen, einschließlich des Rahmens für die Registrierung von Projekten über Betriebskontrakte.

Um die wirtschaftliche Tragfähigkeit von WTE-Anlagen zu sichern, wurden Faktoren wie verlässliche Abfalllieferverträge, Vereinbarungen über den Stromverkauf und nachhaltige Einnahmequellen, etwa Entsorgungsgebühren (Tipping Fees), als entscheidend identifiziert. Zudem wird eine gemeinsame Verwaltungsanordnung des DOE mit dem DENR und DOST angestrebt, um die Anforderungen für Verbrennungsanlagen zur Abfallverwertung zu präzisieren.

Im Rahmen der Gespräche teilten japanische Vertreter Erfahrungen in den Bereichen Aschemanagement, Umweltüberwachung und Einbindung der Gemeinschaft. Das Zentrum für öffentlich-private Partnerschaften (PPP Center) diskutierte zudem Möglichkeiten, die Beteiligung des Privatsektors zu stärken. Das DOE betonte, weiterhin eng mit Regierungsbehörden, lokalen Verwaltungen und internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, um das Investitionsumfeld zu verbessern und gleichzeitig die Einhaltung von Umweltauflagen zu gewährleisten.