Philippinisches Budgetamt genehmigt Festanstellungen für über 5.700 Sozialarbeiter
EditDas philippinische Budgetamt (Department of Budget and Management, DBM) hat die Überführung von 5.703 Mitarbeitern des staatlichen Armutsbekämpfungsprogramms Pantawid Pamilyang Pilipino Program (4Ps) in ein festes Anstellungsverhältnis genehmigt. Diese Maßnahme soll die Arbeitsplatzsicherheit der Beschäftigten an vorderster Front erhöhen und gleichzeitig die Umsetzung des zentralen Sozialprogramms des Landes stärken.
Nach Angaben des Oppositionsführers im Repräsentantenhaus, Marcelino Libanan, wurden diese neuen Stellen beim Ministerium für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (Department of Social Welfare and Development, DSWD) geschaffen. Ziel ist es, die Belegschaft des Programms landesweit zu institutionalisieren und auszubauen. Die meisten der neuen Positionen werden den 4Ps-Abteilungen in den 17 Regionalbüros des DSWD zugewiesen.
Libanan erklärte, dass das Programm über Jahre hinweg stark auf befristete Vertragskräfte und Zeitarbeiter angewiesen war. Durch die Festanstellung erhalten die Mitarbeiter nun eine Beschäftigungsgarantie sowie Zugang zu Sozialversicherungen und weiteren Sozialleistungen. Zuvor hatte der Oppositionsführer davor gewarnt, dass die für die Armutsbekämpfung zuständigen Mitarbeiter aufgrund ihrer unsicheren Arbeitsverhältnisse selbst einem finanziellen Risiko ausgesetzt seien.
Das 4Ps-Programm leistet bedingte Geldtransfers an bedürftige Haushalte, um deren Lebensbedingungen und die menschliche Entwicklung zu fördern. Im vorgeschlagenen nationalen Ausgabenprogramm für das Jahr 2027 ist für das Programm ein Budget von 99,1 Milliarden Pesos vorgesehen, um rund 3,5 Millionen begünstigte Haushalte zu unterstützen.






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