Philippinen sichern Silbermedaille im Tischtennis bei den Asian Para Games
EditBei den 5. Asian Para Games in Nagoya, Japan, haben die philippinischen Tischtennisspieler Lhey Manginsay und Wilfred Redulla eine Silbermedaille gewonnen. Im Finale unterlagen sie dem chinesischen Team, bestehend aus dem Paralympicsieger Zhao Shuai und der Asian-Para-Games-Silbermedaillistin Xiong Guiyan, mit einem Satzverhältnis von 7:11, 11:9, 4:11 und 6:11. Das Duo sicherte sich den zweiten Platz in der Mixed-Doppel-Klasse XD17 in der Sky Hall Toyota.
Dieser Erfolg markiert die erste Medaille der Philippinen in dieser Sportart seit acht Jahren. Durch den Erfolg in Nagoya erhöht sich der Medaillenspiegel des Landes auf zwei Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille, womit die Philippinen zum Zeitpunkt der Meldung auf dem 16. Platz der Gesamtwertung liegen. Zuletzt konnte Josephine Medina bei den Spielen in Jakarta eine Silbermedaille gewinnen.
Im Leichtathletik-Wettbewerb gab es hingegen eine Enttäuschung für die Philippinen. Der sehbehinderte Läufer Cyril Cloyd Ongcoy verlor seine ursprüngliche Bronzemedaille über 1.500 Meter (Klasse T12/T13), nachdem er am Mittwochabend eine Zeit von 4:23,19 Minuten gelaufen war. Ongcoy wurde nach einer Entscheidung über die Disqualifikation des ursprünglichen Erstplatzierten Fakhriddin Khamraev aus Usbekistan auf den vierten Platz herabgestuft. Ongcoy äußerte sich dennoch stolz über sein Debüt bei den Asian Para Games gegen erfahrene Athleten.
Auch im Schwimmbereich gab es philippinische Finalteilnehmer. Arjay Alegarbes belegte im 100-Meter-Schmetterling (S14) den fünften Platz mit einer Zeit von 58,93 Sekunden. Weitere Finalisten waren Ernie Gawilan, Edwin Villanueva, Muhaimin Ulag, Raemund Adefuin sowie die Mannschaft der gemischten 4x50-Meter-Freistilstaffel.





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