Philippinen planen verstärkte Überwachung der Landesgrenzen
EditDie philippinischen Behörden planen, ihre Kapazitäten zur Überwachung der sogenannten „Hintertüren“ des Landes zu verbessern. Wie das Innenministerium (Department of the Interior and Local Government, DILG) am Mittwoch mitteilte, sollen sowohl die Technologie als auch die Überwachungsmethoden modernisiert werden, um die Grenzen besser zu schützen.
Innenminister Jonvic Remulla räumte während des ASEAN-Ministertreffens zur Bekämpfung transnationaler Kriminalität (AMMTC) ein, dass die Grenzkontrolle ein bestehendes Problem darstelle. Um die Sicherheit zu erhöhen, werde die Beschaffung besserer Durchsetzungswerkzeuge vorangetrieben. Dabei setzt das Ministerium auf eine Zusammenarbeit verschiedener Akteure: Die Kapazitäten der philippinischen Küstenwache, der PNP sowie der Einwanderungsbehörde (Bureau of Immigration, BID) sollen gezielt ausgebaut werden.
Remulla betonte, dass die Problematik der unkontrollierten Grenzübertritte hochkomplex sei und sich nicht durch einfache Lösungen beheben lasse. Die Diskussionen im Rahmen des AMMTC umfassten auch das Thema Auslieferungsverträge als Instrument zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität. Diese Thematik soll im nächsten Monat auf dem ASEAN-Gipfel vor den Staatschefs offiziell aufgenommen werden.
Die Äußerungen des Ministers folgen auf Berichte, wonach der Geschäftsmann Charlie „Atong“ Ang, dem die Drahtzieherrolle beim Verschwinden mehrerer Hahnenkämpfer (Sabungeros) zugeschrieben wird, das Land mutmaßlich über eine solche Hintertür verlassen hat.






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