Wirtschaft: Landesweit

Philippinen planen Sicherheitszertifizierung für E-Bikes und Batterien

Das philippinische Handelsministerium (Department of Trade and Industry, DTI) plant eine verpflichtende Sicherheitszertifizierung für bestimmte leichte Elektrofahrzeuge (Light Electric Vehicles, LEVs) und deren Batterien. Grund für den Vorstoß sind wachsende Bedenken hinsichtlich elektrischer Gefahren, Überhitzung und potenzieller Brände.

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Quelle: PIA

Ein Entwurf für eine technische Verordnung, der BPS erarbeitet wurde, sieht vor, dass betroffene Fahrzeuge und Batterieeinheiten die geltenden nationalen Standards der Philippinen erfüllen müssen, bevor sie auf dem Inlandsmarkt verkauft oder vertrieben werden dürfen. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorschlags ist die getrennte Zertifizierung von Batterien, die unabhängig vom Prozess für das gesamte Fahrzeug erfolgen soll. Damit sollen spezifische Sicherheitsrisiken der elektrischen Systeme und der Batterieleistung adressiert werden.

Die Regelung umfasst Elektrofahrräder, persönliche E-Mobilitätsgeräte, elektrisch betriebene Mopeds sowie Elektromotoren und die dazugehörigen Batterien. Ausgenommen von der Verordnung sind Ladestationen, die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, Stationen zum Batteriewechsel sowie stationäre Energiespeichersysteme. Einzelne elektrische Komponenten können jedoch im Rahmen der Standardprüfung eines kompletten Fahrzeugs getestet werden.

Am 14. Oktober 2026 fand in Taguig City eine öffentliche Konsultation zu diesem Entwurf statt. Dabei kamen Branchenverbände, Hersteller, E-Commerce-Plattformen und Vertreter des Handels zusammen. Auch die internationale Sicherheitsorganisation UL Standards and Engagement nahm teil und präsentierte internationale Sicherheitsstandards für Batterien und elektrische Systeme, wie etwa UL 2271 für LEV-Batterien oder UL 2272 für elektrische Systeme bei persönlichen E-Mobilitätsgeräten.