Ombudsman betont Beweislast bei Korruptionsermittlungen
EditDas Büro des Ombudsmanns (Office of the Ombudsman) hat klargestellt, dass Korruptionsermittlungen innerhalb der Regierung nicht willkürlich gegen bestimmte Personen gelenkt werden. In Cebu erklärte Ombudsman Jesus Crispin Remulla gegenüber Pressevertretern am Donnerstag, dass die Behörde ausschließlich nach vorliegenden Beweisen handle, bevor Klagen vor den zuständigen Gerichten eingereicht werden. Dies gelte insbesondere für die Untersuchungen im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Skandal um Hochwasserschutzmaßnahmen.
Remulla betonte, dass es sich nicht um gezielte Bemühungen handele, bestimmte Personen ins Gefängnis zu bringen, sondern dass man den Beweisen folge. Er stellte klar, dass die Behörde nicht allein auf Basis von Berichten agiere, sondern fundierte Belege benötige. Das Amt verfüge über die notwendigen Zwangsbefugnisse, um das Gesetz gegenüber Fehlverhalten von Beamten durchzusetzen. Ziel sei es, Personen strafrechtlich zu verfolgen, die gegen geltendes Recht verstoßen, um sicherzustellen, dass kein Amtsträger ungestraft bleibt.
Im Rahmen seines Besuchs in der Region traf Remulla sich zudem mit Geschäftsleuten, um über Probleme zu sprechen, die deren Existenzgrundlage beeinträchtigen. Er äußerte die Ansicht, dass die Regierung Unternehmer unterstützen sollte, indem sie Arbeitsplätze schafft und einen reibungslosen Geschäftsbetrieb ohne staatliche Hürden ermöglicht. Remulla räumte ein, dass der Vorwurf des Machtmissbrauchs in der Verwaltung stets präsent sei, und kündigte an, weitere Fälle gegen Verantwortliche einzureichen. Nach Abschluss seines Besuchs versprach er einen fortlaufenden Dialog mit der Bevölkerung von Cebu, um die täglichen Herausforderungen von Bürgern und Wirtschaft zu thematisieren.






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