Sicherheit: Metro Manila

Metro Manila: Polizei verschärft Sicherheitsvorgaben an Schulen nach Bombenandrohungen

Zwei Drohbriefe in den Waschräumen des Medizingebäudes der UST in Manila führten am 23. Oktober zur Evakuierung von Studierenden und Personal. Bereits am 20. Oktober hatte eine weitere Drohung den Betrieb am Campus der University of the East in Manila gestört.

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Symbolbild: Envato

Als Reaktion auf diese Vorfälle hat das Polizeibüro der National Capital Region (NCRPO) die Sicherheitsvorgaben für Bildungseinrichtungen in ganz Metro Manila verschärft. Die Anweisung fordert die Polizeieinheiten auf, die Protokolle zur Reaktion auf solche Drohungen zu verstärken.

Brigadier General Christopher Abrahano, der amtierende Leiter des NCRPO, wies die Kommandanten an, die Sensibilisierung für solche Bedrohungen zu intensivieren. Er betonte, dass jede Drohung ernst genommen werden müsse, die Reaktion jedoch diszipliniert, koordiniert und nach festen Verfahren ablaufen dürfe. Die Entscheidung über Unterrichtsausfälle oder Evakuierungen müsse stets auf der Grundlage der jeweiligen Umstände und der Einschätzung autorisierter Einsatzkräfte getroffen werden.

Die neuen Richtlinien sehen eine engere Zusammenarbeit zwischen der Polizei, der Schulleitung, dem Sicherheitspersonal, lokalen Behörden und Rettungskräften vor. Zu den Maßnahmen gehören die korrekte Meldung verdächtiger Kommunikation, geordnete Evakuierungen sowie Sicherheitsüberprüfungen, bevor Personen Gebäude wieder betreten dürfen. Zudem wurden die Schulen angewiesen, Beweise zu sichern und die Verbreitung unbestätigter Informationen zu vermeiden, um öffentliche Unruhe zu verhindern.