Keine Rückkehrwünsche philippinischer Arbeitskräfte nach Protesten in Frankreich und Italien
EditTrotz der jüngsten gewaltsamen Massendemonstrationen in Frankreich und Italien haben bisher keine philippinischen Arbeitskräfte im Ausland (Overseas Filipino Workers, OFWs) staatliche Unterstützung für eine Rückkehr in ihre Heimat beantragt. Das philippinische Ministerium für Migrantenarbeiter (Department of Migrant Workers, DMW) teilte mit, dass die Sicherheitslage in beiden europäischen Ländern inzwischen wieder beruhigt sei.
DMW-Chef Hans J. Cacdac erklärte am vergangenen Mittwoch in einem Medienforum, dass die jüngsten Proteste, die durch steigende Lebenshaltungskosten ausgelöst wurden, keine negativen Auswirkungen auf die philippinische Gemeinschaft in diesen Ländern hatten. Die Situation sei mittlerweile unter Kontrolle der örtlichen Strafverfolgungsbehörden. Dennoch beobachtet das Ministerium die Lage in Frankreich und Italien weiterhin genau.
Cacdac betonte, dass die Regierung bereitstehe, betroffene Filipinos im Falle einer Eskalation der Spannungen nach Hause zu bringen. Der Präsident habe die Überwachung sowie die Möglichkeit einer Evakuierung und Rückführung ausdrücklich angeordnet. Die Koordination der Hilfsmaßnahmen erfolgt dabei in Zusammenarbeit mit den zuständigen Botschaften und Generalkonsulaten. Das Ministerium steht in engem Austausch mit der philippinischen Botschaft in Paris sowie den Vertretungen in Rom und dem Generalkonsulat in Mailand.





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