Immobilienexperten fordern Glasfaser-Infrastruktur für neue Bauprojekte
EditDie steigende Zahl an Leerständen bei Büros und Wohnungen könnte durch eine bessere Telekommunikationsinfrastruktur bekämpft werden. Gebäude ohne moderne Glasfaseranschlüsse haben Schwierigkeiten, Mieter und Käufer zu gewinnen, warnen Immobilienanalysten.
In Metro Manila beträgt die Leerstandsquote bei Büros fast 20 Prozent und mehr als 30.000 bezugsfertige Eigentumswohnungen bleiben unverkauft. Joey Roi Bondoc, Forschungsdirektor bei Colliers Philippines, erklärte, dass digitale Konnektivität aufgrund hybrider Arbeitsmodelle zu einer Grundvoraussetzung für Büromieter und Hauskäufer geworden sei.
Besonders für Unternehmen im Bereich Business Process Outsourcing (BPO) und andere Firmenkunden ist die Redundanz von Internetverbindungen entscheidend. Gebäude, die keine ausreichende Glasfaser-Infrastruktur oder die Unterstützung mehrerer Anbieter bieten, könnten Schwierigkeiten bei der Vermietung haben. Kathrina Angelica Bautista, Research Manager bei Savills Philippines, wies darauf hin, dass ältere Immobilien oft durch veraltete Verkabelung eingeschränkt sind.
Die Installation von Leitungen, Versorgungsschächten und speziellen Telekommunikationsräumen während der Bauphase sei deutlich kostengünstiger als eine spätere Nachrüstung, die bauliche Veränderungen und Störungen für die Bewohner nach sich ziehen könnte. Zudem könnten Unternehmen in glasfaserfähigen Büros ihre Geschäftstätigkeit schneller aufnehmen.
Globe Telecom unterstützt diese Forderungen. Carl R. Cruz, Präsident und CEO des Telekommunikationsunternehmens, plädierte für eine frühzeitige Abstimmung mit Anbietern, um Umplanungskosten zu vermeiden. Das Unternehmen hat zudem vorgeschlagen, Anforderungen an die Glasfaser-Bereitschaft und die Konnektivität innerhalb von Gebäuden in die Überprüfung des National Building Code der Philippinen einzubeziehen.






Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!