IFC prüft Milliardeninvestition in Infrastrukturfonds von Macquarie
EditEine Investition von bis zu 150 Millionen US-Dollar in einen Infrastrukturfonds von Macquarie Asset Management für den asiatisch-pazifischen Raum ist geplant. Dabei sollen bis zu 100 Millionen US-Dollar als Eigenkapital bereitgestellt werden, ergänzt durch eine zusätzliche Co-Investition von maximal 50 Millionen US-Dollar. Diese Investition betrifft den Macquarie Asia-Pacific Infrastructure Fund 4, wie aus einer Offenlegung vom 21. Oktober hervorgeht.
Die Mittel sollen vorrangig in aufstrebende asiatische Märkte fließen, wobei auch Länder wie die Philippinen, Indien, Thailand, Indonesien, Malaysia, Australien, Südkorea und Japan im Fokus stehen. Der Vorstand der International Finance Corporation (IFC) soll am 25. November über die geplante Beteiligung entscheiden. Mit diesem Schritt würde die IFC zum ersten Mal in die Infrastrukturfonds-Serie von Macquarie Asset Management investieren.
Der Fonds plant, Kapital in verschiedene Infrastruktursektoren zu lenken, insbesondere in Rechenzentren, Glasfasernetze und erneuerbare Energien. Weitere Einsatzbereiche umfassen den Transportsektor, die Logistik, die Abfallwirtschaft, das Gesundheitswesen sowie die Infrastruktur zur Unterstützung der Stadtentwicklung. Macquarie Asset Management ist Teil der australischen Macquarie Group, die laut Offenlegung zum 31. März verwaltete Vermögenswerte in Höhe von 722,1 Milliarden Australischen Dollar (ohne Immobilien) auswies.






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