Gesellschaft: Landesweit

Gesundheitsministerium bewertet Pest-Risiko für Philippinen als sehr gering

Am 2. Oktober ist eine 28-jährige russische Labortechnikerin namens Darya Shipilova im Irkutsk Research Anti-Plague Institute in Sibirien an der Pest verstorben. Dieser Vorfall hat das philippinische Gesundheitsministerium (Department of Health, DoH) dazu veranlasst, das Risiko einer Einschleppung der Pest auf die Philippinen zu bewerten.

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Symbolbild: Envato

Das DoH teilte der Öffentlichkeit am Dienstag, den 13. Oktober, mit, dass das Risiko einer Ausbreitung auf den Philippinen als sehr gering eingestuft wird. WHO bereits das Risiko für Russland insgesamt als niedrig sowie für die europäische Region der WHO als sehr niedrig bewertet.

Die üblichen Hygienegewohnheiten, wie regelmäßiges Händewaschen sowie das Abdecken von Husten und Niesen, seien weiterhin wirksame Maßnahmen zum Schutz vor gängigen Krankheiten, so das DoH. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Dennoch wird die Situation weiterhin genau beobachtet, um bei Bedarf verifizierte Informationen bereitzustellen.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, führt das Bureau of Quarantine an den philippinischen Flughäfen weiterhin Gesundheitskontrollen durch. Sollten verdächtige Infektionen auftreten, stehen das Research Institute for Tropical Medicine für Tests sowie ausgewiesene Krankenhäuser für die Isolierung und Behandlung von Patienten bereit.