Politik: Landesweit

Erzbischof Villegas fordert Standhaftigkeit im Westphilippinischen Meer

Im Westphilippinischen Meer eskaliert der Konflikt um die Hoheitsrechte. Der Erzbischof von Lingayen-Dagupan, Socrates Villegas, hat die philippinische Regierung in einer pastoralen Botschaft am Sonntag, den 25. Oktober, dazu aufgerufen, die Ansprüche auf das Westphilippinische Meer niemals aufzugeben.

Flag of Philippines Waving Proudly on White
Symbolbild: Envato

Villegas betonte dabei, dass die Verteidigung der Hoheitsrechte erfolgen müsse, ohne gezielt Feindseligkeiten zu provozieren. Gleichzeitig dürfe man angesichts von Drohungen jedoch nicht zurückweichen. Er bezeichnete das Meer als ein Geschenk Gottes an das Volk, dessen Ressourcen aus der Großzügigkeit des Schöpfers stammten. Besonders die Not der Fischer in den Diözesen von Lingayen-Dagupan, Iba und Alaminos liege ihm am Herzen.

Der Erzbischof kritisierte, dass China den Fischern in Pangasinan und Zambales die Lebensgrundlage erschwere, was die Zukunft der betroffenen Familien gefährde. Die Fischer in diesen Regionen seien mit kleinen, fragilen Booten unterwegs und den bewaffneten chinesischen Schiffen, die sie schikanieren, nicht gewachsen. Die Ressourcen des Meeres hätten den bescheidenen Fischern bisher Sicherheit und Existenzgrundlagen geboten, doch die aktuelle Situation mache das Einkommen oft unmöglich.

Abschließend appellierte Villegas an die Regierung, die Armen nicht zu vergessen.