Sicherheit: Landesweit

Ermittlungen zu großem Drogenfund in Laos: PNP fordert wasserdichte Beweise

In Laos ist eine Ladung von 521 Kilogramm der illegalen Droge Shabu abgefangen worden, die offenbar mit einem Charterflugzeug transportiert werden sollte. Im Zentrum der Untersuchung steht diese mutmaßliche Shabu-Lieferung.

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Die PNP hat ihre Ermittler angewiesen, eine lückenlose Beweisgrundlage zu schaffen, bevor Anklagen im Fall erhoben werden. PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. äußerte sich am Donnerstag zufrieden mit dem Fortschritt der Ermittlungen und betonte, dass die CIDG alle Beweise gründlich geprüft habe, um die Verantwortlichen rechtmäßig zur Rechenschaft zu ziehen. Er betonte zudem, dass die Ermittlungen objektiv, umfassend und auf glaubwürdigen Beweisen basieren müssen.

Die monatelangen Untersuchungen umfassten die Auswertung von CCTV, die Befragung von Zeugen sowie die Prüfung von Dokumenten. Zudem wurden mehr als 40 Vorladungen an Einzelpersonen, Unternehmen und Regierungsbehörden versandt. Der Direktor der CIDG, Generalmajor Alexander Morico II, erklärte in einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass sieben von elf bisher identifizierten Personen von Interesse bereits vor der Behörde erschienen seien.

Die Ermittler versuchen weiterhin, die verbleibenden Personen über Daten des Land Transportation Office (LTO), der Wahlkommission (COMELEC) oder soziale Medien ausfindig zu machen. Morico stellte klar, dass nicht alle Vorgeladenen zwangsläufig Tatverdächtige seien; einige müssten lediglich zur Klärung des Sachverhalts aussagen, während die CIDG alle Umstände prüft, um die vollständige Geschichte hinter der Shabu-Importierung zu rekonstruieren. Nartatez ordnete zudem an, die Suche nach den noch nicht lokalisierten Personen von Interesse fortzusetzen, da deren Mitwirkung für die vollständige Aufklärung der Umstände notwendig sei.

Sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, werden die Rechtsabteilungen der PNP und der Philippine Drug Enforcement Agency (PDEA) über die konkrete Anklageerhebung gegen die Beteiligten entscheiden. Die CIDG wird ihren Abschlussbericht zum Fall voraussichtlich am Freitag, den 23. Oktober, dem Polizeichef vorlegen.