Wirtschaft: Metro Manila

Sozialversicherung SSS sichert Sicherheit der Mitgliederbeiträge zu

Das philippinische Sozialversicherungssystem SSS (Social Security System) hat seinen Mitgliedern, Rentnern und der Öffentlichkeit versichert, dass die eingezahlten Beiträge sorgfältig verwaltet werden. Ziel der Strategie sei es, den Pensionsfonds zu schützen und die kontinuierliche Auszahlung von Leistungen zu gewährleisten.

Money, Handcuffs and Flag Depicting Financial Crime
Symbolbild: Envato

Um Risiken zu minimieren, investiert die Behörde ausschließlich in Unternehmen, die eine stabile Geschäftsentwicklung und eine nachweislich starke Ertragshistorie aufweisen. SSS vermeidet spekulative oder riskante Anlagen und setzt stattdessen auf ein diversifiziertes Portfolio über verschiedene Anlageklassen hinweg. Dies soll sicherstellen, dass Gewinne in bestimmten Bereichen Verluste in anderen ausgleichen können. Trotz Schwankungen an den Aktienmärkten generiert das SSS durch Dividenden aus seinen Aktienbeteiligungen jährlich geschätzte 9 Milliarden Pesos an Nettoeinkommen.

Hinsichtlich aktueller Marktschwankungen stellte das SSS klar, dass es sich bei Buchverlusten lediglich um nicht realisierte Wertminderungen handelt. Ein tatsächlicher Geldverlust entstehe erst, wenn Vermögenswerte unter dem ursprünglichen Kaufpreis verkauft würden. Die Rentenzahlungen seien dadurch nicht gefährdet. Die positive Finanzlage habe im ersten Halbjahr 2026 sogar zu höheren Auszahlungen geführt: Diese stiegen von 145,73 Milliarden Pesos im Vorjahreszeitraum auf 173,45 Milliarden Pesos, was einem Zuwachs von 19 Prozent entspricht.

Zusätzlich wurden im Rahmen der zweiten Phase des Rentenreformprogramms 7,4 Milliarden Pesos an zusätzlichen Leistungen an 4,1 Millionen Rentner ausgezahlt, um diese bei der Bewältigung von Inflation und steigenden Energiekosten zu unterstützen. Die Anlagestrategie wird regelmäßig überprüft, wobei die Behörde strikt nach dem Social Security Act von 2018 sowie internen Richtlinien handelt.