DSWD stellt klar: Uplift-Hilfen werden nicht von SSS-Beiträgen finanziert
EditDas philippinische Ministerium für soziale Wohlfahrt und Entwicklung (Department of Social Welfare and Development, DSWD) hat klargestellt, dass die staatliche Unterstützung im Rahmen des Programms „Unified Package for Livelihoods, Industry, Food and Transport“ (Uplift) vollständig aus dem nationalen Haushalt finanziert wird. Entgegen Behauptungen in sozialen Medien stammen die Gelder nicht aus den Beiträgen der Mitglieder des Sozialversicherungssystems (Social Security System, SSS).
Die Aufklärung erfolgte, nachdem in den sozialen Medien die Behauptung verbreitet wurde, die monatlichen Barzahlungen für berechtigte SSS-Mitglieder würden direkt aus deren eigenen Beiträgen finanziert. Irene Dumlao, stellvertretende Sekretärin und Sprecherin des DSWD, betonte in einer Stellungnahme, dass die finanzielle Hilfe den Mitgliedern nicht von ihren eingezahlten Beiträgen abgezogen oder diese verringert werde. Das Uplift-Programm sei ein staatliches Vorhaben, das unter dem Budget des DSWD laufe.
Das SSS fungiert in diesem Prozess lediglich als Umsetzungspartner des DSWD für eine bestimmte Gruppe von Empfängern. Die Aufgabe der Sozialversicherung beschränkt sich darauf, die qualifizierten Begünstigten anhand ihrer Daten zu identifizieren und die Auszahlung der finanziellen Unterstützung zu erleichtern. Dumlao erläuterte, dass die gesamte Finanzierung der Uplift-Leistungen durch die nationale Regierung erfolgt. Dies gelte auch für andere Programme wie das Pantawid Pamilyang Pilipino Program (4Ps), das Walang Gutom Programm sowie für Haushalte, die über das Community-Based Monitoring System (CBMS) der Statistikbehörde (Philippine Statistics Authority, PSA) identifiziert wurden.
Die Auswahl der Begünstigten erfolgt nicht automatisch für alle Mitglieder des SSS. Stattdessen nutzt die Regierung spezifische Förderkriterien, die durch die Verknüpfung von SSS-Datensätzen und dem CBMS der PSA aus dem Jahr 2024 ermittelt werden. Dieses Verfahren soll sicherstellen, dass die Unterstützung gezielt einkommensschwachen Arbeitnehmern zugutekommt, die finanzielle Hilfe am dringendsten benötigen. Mitglieder, die unsicher über ihren Status sind, können sich direkt an das SSS wenden, um ihre Berechtigung zu prüfen.
Qualifizierte Geringverdiener erhalten im Rahmen des Programms monatlich 2.000 Pesos über einen Zeitraum von sechs Monaten. Für andere Gruppen gelten die jeweiligen Richtlinien ihrer Programme. Das DSWD wies zudem darauf hin, dass für die Inanspruchnahme der Uplift-Leistungen weder eine Registrierung noch ein formeller Antrag notwendig sind. Die Begünstigten werden automatisch anhand bestehender staatlicher Datenbanken ermittelt.
Abschließend warnte das Ministerium die Bevölkerung davor, den Versprechen von Personen Glauben zu schenken, die behaupten, eine Registrierung oder die Aufnahme in das Programm garantieren zu können. Das Uplift-Programm sei kostenlos und die Auswahl der Empfänger basiere ausschließlich auf den offiziellen staatlichen Datensätzen.





