Sicherheit: Metro Manila

Philippinische Polizei untersucht kriminelle Netzwerke nach Festnahme von Beamten in Caloocan

Im Rahmen einer verdeckten Kaufaktion (Buy-Bust) im Barangay 5 wurden am Donnerstag, den 6. August, zwei Polizeibeamte aus Caloocan festgenommen, weil sie im Verdacht stehen, illegal mit Schusswaffen gehandelt zu haben. Die beiden Beamten, ein 32-jähriger Polizeistabsunteroffizier (Staff Sergeant) und ein 39-jähriger Polizeiobermeister (Master Sergeant), sind der Polizeistation in Caloocan zugeordnet.

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Symbolbild: Envato

Die PNP hat Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, ob die festgenommenen Beamten in den Handel einer größeren kriminellen Organisation verwickelt sind. PNP-Chef General Jose Melencio Nartatez Jr. ordnete eine umfassende Untersuchung an, um die Hintergründe des mutmaßlichen Waffenhandels zu klären.

Im Zuge der Ermittlungen soll geprüft werden, ob die festgenommenen Beamten Verbindungen zu weiteren kriminellen Netzwerken oder anderen illegalen Aktivitäten unterhalten. Angesichts von NCRPO angewiesen, eine ballistische Untersuchung aller sichergestellten Schusswaffen durchzuführen.

Das Ziel der ballistischen Untersuchung ist es, festzustellen, ob die Waffen bereits bei früheren Schießereien zum Einsatz kamen, und die ursprünglichen Eigentumsverhältnisse zurückzuverfolgen. General Nartatez betonte, dass es innerhalb der PNP keinen Platz für Personal gebe, das seine Autorität missbrauche oder gegen Gesetze verstoße.

Der Polizeichef versicherte, dass das interne Reinigungsprogramm der Behörde konsequent und ohne Rücksicht auf Personen fortgesetzt werde. Den festgenommenen Beamten drohen neben strafrechtlichen und administrativen Anklagen auch die Entlassung aus dem Dienst.