DFA verurteilt Drohungen nach Fund von Särgen in Metro Manila
EditDas philippinische Außenministerium (Department of Foreign Affairs, DFA) hat am Freitag, den 7. August 2026, Drohungen und Gewaltakte verurteilt. Hintergrund ist die Entdeckung mehrerer zurückgelassener Särge in verschiedenen Stadtteilen von Metro Manila.
Nach Angaben des DFA seien solche unverantwortlichen und respektlosen Handlungen, die sich auch gegen ausländische Staatsangehörige und Beamte richten, nicht tolerierbar. Das Ministerium betonte, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung in den Philippinen zwar gewahrt bleibe, dieses Recht jedoch nicht Drohungen mit Gewalt oder Handlungen umfasse, welche die Sicherheit anderer gefährden.
Die Regierung stellte klar, dass solche Aktionen weder die diplomatische Herangehensweise der Philippinen widerspiegeln noch die Art und Weise darstellen, wie Filipinos Kritik oder Unzufriedenheit äußern, selbst bei sensiblen politischen Themen. Zudem bekräftigte das DFA seine Verpflichtungen zum Schutz ausländischer Staatsangehöriger und Diplomaten, wie sie unter anderem in den Wiener Konventionen über diplomatische und konsularische Beziehungen festgelegt sind.
Die Särge wurden in den frühen Morgenstunden zwischen 2:00 und 4:00 Uhr an verschiedenen Orten hinterlassen, darunter in Sta. Cruz (Manila), Barangay 54 (Caloocan City), den Barangays South Triangle und Sta. Teresita (Quezon City) sowie an der Gil Puyat Avenue in Makati City. Die Särge waren mit Botschaften gegen die Kommunistische Partei Chinas (CCP) und Fotos chinesischer Beamter versehen. Laut Polizei wurden die Gegenstände von maskierten Personen in weißen und grauen Vans deponiert. In Quezon City trugen die an den Särgen befestigten Banner Aufschriften wie „Chinese Communist Party (CCP) Greedy! Salot“ und „Greedy Salot“.





