Bildungsministerium prüft Solarenergie für Schulen als Reaktion auf extreme Hitze
EditExtremes Wetter mit steigenden Temperaturen und DepEd dazu veranlasst, den Einsatz von Solarenergie an staatlichen Schulen zu prüfen.
Bildungsminister Sonny Angara teilte am Donnerstag mit, dass das Ministerium auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet sein muss, da in den kommenden Jahren mit noch heißeren Bedingungen und extremeren Wetterereignissen zu rechnen ist. Obwohl die Installation von Solaranlagen kostspielig ist und Zeit in Anspruch nimmt, sieht Angara darin die notwendige Richtung. Das Ministerium hat bereits die Installation von Solarmodulen auf Schuldächern untersucht, wobei das Jahr 2027 als möglicher Zeitpunkt für eine breitere Umsetzung ins Auge gefasst wird.
Als Sofortmaßnahmen konzentriert sich das DepEd derzeit auf die Verbesserung der Belüftung in den Klassenzimmern und die Sicherstellung funktionstüchtiger Ventilatoren. Zudem wurden die Kleidungsvorschriften für Schüler und Lehrkräfte gelockert, um die Hitze besser erträglich zu machen. Sollte der Präsenzunterricht aufgrund der Wetterlage nicht möglich sein, können alternative Lernformen wie gedruckte Module, Videos oder Online-Gruppenchats genutzt werden, sofern die Internetverbindung dies zulässt. Angara wies zudem darauf hin, dass lokale Regierungen die Befugnis haben, den Unterricht bei unerträglicher Hitze auszusetzen.
Die Vorbereitungen erfolgen vor dem Hintergrund einer möglichen El-Niño-Phase, die laut der staatlichen Wetterbehörde PAGASA in den kommenden Monaten zu höheren Temperaturen und unterdurchschnittlichen Niederschlägen führen könnte. Für das Jahr 2026 stehe jedoch noch kein spezielles Budget für eine großflächige Solarnutzung zur Verfügung; hier müssten erst Mittel gesichert oder Einsparungen identifiziert werden.






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