Bildungsminister Angara bittet Eltern um Unterstützung bei der Social-Media-Kontrolle
EditDer philippinische Bildungsminister Sonny Angara hat Eltern dazu aufgerufen, die Nutzung sozialer Medien durch ihre Kinder stärker zu regulieren. Während das Bildungsministerium (DepEd) die Verwendung von Social-Media-Apps auf dem Schulgelände untersagt, habe die Behörde keine Handhabe über das Online-Verhalten der Schüler in deren privatem Umfeld, erklärte Angara während der Philippine Conference on Children and Media.
Angara betonte die Risiken einer übermäßigen digitalen Nutzung und verwies auf mögliche gesundheitliche Folgen wie Depressionen, Angstzustände und Suizidrisiken. Das Ministerium begrüße daher auch Gesetzesentwürfe, die den Zugang Minderjähriger zu sozialen Netzwerken einschränken sollen. Um Familien einzubinden, nutzt das DepEd das sogenannte Kaagapay-Programm, das den Austausch zwischen Schulen und Eltern über einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien und die Gefahren zu langer Bildschirmzeiten fördert.
Zudem rief der Minister Familien dazu auf, die Handynutzung bei gemeinsamen Aktivitäten, insbesondere während der Mahlzeiten, einzuschränken und stattdessen das persönliche Gespräch zu fördern. Ziel sei es, die Medien für Kinder zu einem sicheren Raum zu machen, der eine positive Lebenseinstellung fördert und sie in ihrer Entwicklung zu besseren Bürgern unterstützt.






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