Sicherheit: Benguet

Baguio City setzt auf Wachsamkeit zur Bekämpfung von Menschenhandel

In Baguio City wird der Kampf gegen Menschenhandel mit einem neuen Ansatz geführt: Die Bevölkerung wird aufgerufen, wachsam zu sein, um ausbeuterische Situationen zu verhindern.

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Symbolbild: Envato

Der Bürgermeister, Benjamin Magalong, betonte in einer Rede im Rahmen der GAD C.A.R.A.V.A.N.-Initiative des Bureau of Immigration (BI), dass Prävention nicht allein durch staatliche Eingriffe, sondern auch durch eine informierte und reaktionsfähige Öffentlichkeit gelingen könne. Reine Aufklärungsarbeit reiche nicht aus, wenn die Menschen nicht über praktisches Wissen verfügten, um Warnsignale zu erkennen, Rekrutierungspraktiken zu prüfen und Reise- oder Arbeitsangebote kritisch zu hinterfragen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Initiative liegt auf dem Schutz von Frauen, wobei die Maßnahmen auf die Stärkung der Frauen und den Zugang zu Unterstützungsdiensten abzielen sollten. Magalong unterstrich, dass die Verantwortung für die Prävention nicht allein bei den potenziellen Opfern liegen dürfe, sondern durch Empowerment und den Zugang zu Informationen getragen werden müsse. Zudem ermutigte er die Bevölkerung, Verdachtsfälle ohne Angst vor Stigmatisierung oder Verurteilung zu melden.

Die Veranstaltung in Baguio City wurde durch die Teilnahme verschiedener Stellen unterstützt, DOJ, das DSWD, Vertreter der Wissenschaft sowie Medienvertreter. Magalong dankte dem Bureau of Immigration dafür, Baguio als einen der Veranstaltungsorte für das Programm ausgewählt zu haben, welches darauf abzielt, Gemeinschaften besser zu informieren und sie stärker in die Prävention von Menschenhandel einzubinden. Er ermutigte die Teilnehmer, das erworbene Wissen in Familien, Schulen und den lokalen Barangays zu teilen, um die Reichweite der Präventionsarbeit über das unmittelbare Publikum hinaus zu vergrößern und Betroffene gezielt an die zuständigen Behörden weiterzuleiten.