Arbeitsunterbrechungen bei extremer Hitze: DOLE plant neue Richtlinien
EditBei extremer Hitze sollen künftig klare Regeln für die Aussetzung der Arbeit gelten. Das philippinische Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) bereitet neue Arbeitsrichtlinien vor, um Arbeitnehmer vor den Auswirkungen des El-Niño-Phänomens zu schützen.
Die Initiative sieht vor, dass das Ministerium eng mit dem DOST, der Wetterbehörde PAGASA sowie Katastrophenschutzbehörden zusammenarbeitet, um Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz zu entwickeln, die sich an den jeweiligen Hitzeindex-Werten orientieren. Marivic B. Martinez, die Provinzdirektorin des DOLE in Cavite, erläuterte dies am Mittwoch, 21. Oktober, im Rahmen des Programms Usapang PIA.
Bisherige Maßnahmen, wie die Arbeitsrichtlinie Nr. 8 aus dem Jahr 2023, konzentrierten sich primär darauf, die Auswirkungen längerer Hitzeexposition zu lindern und zu kontrollieren. Die neuen Standards sollen Arbeitgebern hingegen eine klarere Orientierung bieten, wann konkrete Schutzmaßnahmen oder eine Einstellung der Arbeit erforderlich sind. Als Orientierung dienen Hitzeindex-Stufen, wobei Werte ab 32 Grad Celsius bereits in die Kategorie Vorsicht fallen.
Das DOLE unterstützt Betriebe in der Region CALABARZON weiterhin durch technische Hilfe, Besuche bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie Inspektionen auf Baustellen und in Privatbetrieben. Zudem wies Martinez darauf hin, dass hitzebedingte Erkrankungen wie Hitzschlag, Erschöpfung oder Krämpfe unter bestimmten Voraussetzungen über die Employees’ Compensation Commission entschädigt werden können. Ein konkretes Datum für die Umsetzung oder ein finaler Schwellenwert für eine verpflichtende Arbeitsunterbrechung wurden noch nicht bekannt gegeben.






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